ABIES NIGRA

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Abies nigra

Ursubstanz:

Systematik: Plantae - Pinophyta / Coniferophyta - Coniferopsida - Coniferales - Pinaceae - Abies nigra
Die amerikanische Schwarzfichte stammt aus der Familie der Kieferngewächse und bildet mit ihrem Harz die Grundlage der homöopathischen Arznei.
Synonyme: Picea mariana, Picea nigra, Pinus nigra, Resina piceae (gesetzlicher Hauptname der Arznei).

Kürzel in der Homöopathie: abies-n

Thema:

Das Hauptthema dieses Mittel ist die Dyspepsie und die Empfindung von Enge und Zusammenschnürung im Magenbereich. Dies kann zu Hysterie führen und das Gefühl sich auf Hals und Lunge übertragen. Dieses Mittel wird besonders oft bei älteren Menschen angezeigt.

Alle Magensymptome sind schlimmer nach dem Essen. Heftiger Schmerz oder die Empfindung eines Steines im Magenbereich treten sofort auf, im Vergleich bei NUX VOMICA erst nach einer Stunde. Begleitet werden diese Magenschmerzen mit häufigen sauren Aufstoßen und oft auch Erbrechen. Auch Sodbrennen, beispielweise nach Trinken eines Tees, ist keine Seltenheit.

Morgens fehlt der Appetit völlig, nimmt im Laufe des Tages zu und kann nachts übermäßig werden, dass den Patienten vom Schlaf abhält. Besonders das Verlangen nach Gurken ist auffällig.

Der Abies nigra-Patient schildert seine Beschwerden übermäßig ins Detail, mit Schwermut und Mutlosigkeit. Das Gefühl des Klumpens lässt ihm in der Sorge Krebs zu haben. Er hat den Drang den Klumpen aus dem Körper auszuwerfen. Beispielsweise fühlt er diesen in der Lunge, versucht er ihn auszuhusten.
Diese gastrische Verdauungsschwierigkeit überträgt sich in gewisser Weise auf die geistige "Vertrauen". Der Patient hat das Gefühl geistig zu altern. Seine geistige Agilität, Gedanken aufzunehmen und zu verarbeiten, den Geist in Bewegung zu setzen, bereiten Schwierigkeiten.

Auch bei Verdauungsstörungen von Personen, die zuviel Tee trinken oder Tabak rauchen bzw. kauen, bewährt sich dieses Mittel.

Leitsymptome:

Klinisches Bild:

Ätiologie:

Miasmatik:

Modalitäten:

Verschlimmerung:

  • nach dem Essen

Besserung:

Geistes- und Gemütssymptome:

(freie Beschreibung des Geistes- und Gemütszustandes des Patienten)
Matt während des Tages, schlaflos in der Nacht.

Allgemeinsymptome:

Charakteristische Symptome: (Schema Kopf zu Fuß)

Kopf:

Heiß, mit geröteten Wangen. Unfähig zu denken.

Augen:

Ohren:

Nase:

Gesicht:

Mund:

Hals:

Erstickungsgefühl, Gefühl ein Klumpen steckt im Hals, kann zu Atemnot führen.

Brust:

Empfindung, als habe sich etwas in der Lunge festgesetzt und müsse hoch gehustet werden; die Lunge fühlt sich zusammengedrückt, und können nicht voll ausgedehnt werden. Schlechter durch Husten; saures Aufstoßen folgt dem Husten.

Abdomen:

Magen:

Schmerzen treten immer nach dem Essen auf. Empfindung eines Klumpens, als ob sich ein hart gekochtes Ei am Mageneingang festgesetzt hätte. Quälende Zusammenschürung kurz über der Magengrube, als sei dort alles verknotet. Völlige Appetitlosigkeit morgens. Appetit steigt gegen mittags und besonders nachts. Übel riechender Atem. Aufstoßen.

Stuhl und Anus:

Harnorgane:

Männliche Genitalien:

Weibliche Genitalien:

Atemwege:

Herz und Puls:

Stechender, schneidender Schmerz im Herzen, Herztätigkeit schwer und langsam. Gefühl der Enge im Herz. Tachykardie oder Bradykardie.

Äußerer Hals und Rücken:

Kreuzschmerzen. Rheumatische Schmerzen und Schmerzen in den Knochen.

Extremitäten:

Obere Extremitäten:

Untere Extremitäten:

Haut:

Schlaf:

Ruhelos, schlechte Träume. Hungergefühl

Fieber:

Chronisches Wechselfieber mit Magenschmerzen

Besondere Hinweise:

Verwandte Mittel:

Kollateralmittel:

Antidote:

Es antidotiert:

Quellen:

S.R. Phatak: Homöopatische Arzneimittellehre; Verlag Urban & Fischer; ISBN 3-437-56861-2

William Boericke: Handbuch der homöopathischen Arzneimittellehre; Verlag Narayana; ISBN 978-392-138384-1

Georgos Vithoulkas: Homöopathische Arzneimittel; Verlag Urban & Fischer; ISBN 978-3-437-55061-4

links:

Taxonomie: http://www.provings.info/substanz.html?substanz=Abies%20nigra &taxonomy=hide