ACIDUM FLUORICUM

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URSUBSTANZ

Systematik:

Acidum Fluoricum ist in erster Linie ein männliches Mittel. Der typische Patient ist ein Materialist, im wahrsten Sinne des Wortes - er ist ein Mann von Welt. Er genießt das Leben in vollen Zügen und kümmert sich nicht viel um Dinge wie geistige Entfaltung, Bewußtsein, Disziplin, solche Gedanken sind im fremd. Viel primitive Energie steckt in ihm, die sich vor allem schon in jungen Jahren in Form von sexuellem Verlangen manifestiert. Geschlechtsverkehr braucht er einfach. Ein etwa fünfzig jähriger Mann erzählt ihnen z.B. das er seit seinem 13. Lebensjahr täglich Verkehr habe und brauche. Acidum Fluoricum Patienten sind nicht leicht zu entdecken.

Synonyme:


Abkürzung in der Homöopathie:


PRÜFUNGEN

LEITSYMPTOME

SCHLÜSSELSYMPTOME nach BOGER

REGION

  • FASERGEWEBE
    • VENEN.
    • Haut.

Knochen.

Mastoid.


SCHLECHTER

HITZE; des Zimmers. Nachts.
Alkohol. Saure Speisen.


BESSER

KÜHLES BAD.
Rasche Bewegungen.
Kurzer Schlaf. Essen.
Kopf rückwärts beugen.


Immer zu heiß; will in kaltem Wasser baden. Blass, elend, kachektisch, schlaff und verfallen. Langsame, tiefgehende zerstörerische Wirkungen. Aufgedunsenes, verhärtetes oder fistulöses Gewebe. Handflächenabszess. Panaritium. Karies. Wundliegen. Geschwüre. Ödem. Sekundäre Syphilis. Dünne, übelriechende, scharfe oder salzige Absonderungen; die Jucken verursachen.
[Muss immer in Bewegung sein.] Impuls, schnell zu gehen. Melancholie. Wollüstigkeit. Betäubender Kopfschmerz; > Urinieren. Haare spröde und unordentlich. Gefühl von kaltem Wind im Auge. Tränengangsverengung. Taubheit, > Kopf zurückbeugen. Aufgedunsene Glabella. Dünner Zahnschmelz. Zähne zerfallen rasch; < an den Wurzeln. Rissige Zunge. Nagender Hunger; auf scharfe oder kalte Dinge. Schales Aufstoßen. Jucken oder Brennen am Anus. Aufwärtsziehen in der Harnröhre (abwärts Merc.). Reichlicher, scharfer Fluor. Sexuelle Erregbarkeit. Ödem des Skrotums. Deformierte Nägel. Krampfadern; Varikocele. Trockene, rauhe, juckende oder aufgesprungene Haut; als ströme heißer Dampf aus. Narben umgeben von Pusteln. Keloid. Hitzewallungen; mit Schmerzen in den Knochen. Scharfer, fressender Schweiß; erregt Jucken. Öliger, scharfer Schweiß an den Genitalien. Schweiß an Händen und Füßen.

Ergänzend: SILICEA TERRA

Verwandt: CALCIUM SULFURICUM, PULSATILLA PRATENSIS, SULPHURICUM ACIDUM

ÄTIOLOGIE

MODALITÄTEN

Verschlimmerung

  • <

Besserung

  • >

MIASMATIK

KLINISCHE INDIKATIONEN

GEISTES- UND GEMÜTSSYMPTOME


ALLGEMEINSYMPTOME


Verlangen

Abneigungen

CHARAKTERISTISCHE SYMPTOME (Schema Kopf zu Fuß)

Kopf


Augen


Ohren


Nase


Gesicht


Mund


Zähne:

Innerer Hals


Atemwege


Brust


Herz und Puls


Abdomen


Magen


Äußerer Hals und Rücken


Rektum, Anus und Stuhl


Harnorgane

Urin:

Männliche Genitalien


Weibliche Genitalien


Menstruation:

Extremitäten


Obere Extremitäten


Untere Extremitäten


Haut

Fieber und Frost

Schlaf

Träume

BESONDERE HINWEISE

Bewährte Indikationen

Thema des Arzneimittels

Körperlich:


Psychisch:


Hinweise zur Signatur:


Symbolik, Mythologie, Analogien aus Literatur und Künsten:


VERWANDTE MITTEL

Komplementärmittel/Ergänzungsmittel

Folgemittel

Zyklen

Kollateralmittel/Vergleichsmittel

Antidote

Es antidotiert

QUELLEN

C.M. Boger: Synoptik Key; Similimum-Verlag; ISBN 3-930256-30-4

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