DULCAMARA

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KURZBESCHREIBUNG NACH DR. JOH.-MATTHIAS BANSA

(Bittersüß) Leibschmerzen, Durchfälle, Erbrechen, rheumatisch-neuralgische Beschwerden, Hautausschläge, Blasenkatarrh.

Besondere Kennzeichen: Folge von Nässe und Kälte (z.B. häufiges Urinieren nach Sitzen im Nassen). Wechsel von heißem und kaltem Wetter (heiße Tage, kalte Nächte). Nase verstopft bei kalter Luft. Schnupfen wird durch Wärme und warme Auflagen besser.

URSUBSTANZ

Systematik:


Synonyme:


Abkürzung in der Homöopathie:


PRÜFUNGEN

Dulcamara in: Samuel Hahnemann, Reine Arzneimittellehre, Teil 1

LEITSYMPTOME

SCHLÜSSELSYMPTOME nach BOGER

REGION

  • SCHLEIMHÄUTE
    • Bronchien.
    • Blase.
    • Augen
  • RÜCKEN
    • Muskeln.
    • LENDEN.

HAUT.

[Nabel.]

Lymphsystem.


SCHLECHTER

  • KALTWERDEN
    • WÄHREND HITZE.
    • [bei plötzlichem] Wechsel der Temperatur.
    • Unbedecktsein.
    • KALTE NÄSSE.
    • Füße, Baden, Keller, Betten, usw.

Unterdrückte Absonderungen, Schweiß, Hautausschläge usw.

Herbst. Nachts. Ruhe.

Verletzungen. Quecksilber.

Vor Stürmen.


Übermäßige Sekretion von Schleim. Katarrhalisch-rheumatisch-herpetische Beschwerden. Steif, taub, schmerzend und wund [durch jeden Einfluss feuchter Kälte]. Reißen. Paralytische Auswirkungen. Greifen in den Gedärmen, Hoden, usw.

Verwirrung. Depression. Schimpfen. Erschwertes Sprechen. Wird leicht delirant. Gefühl, Hinterkopf sei vergrößert. Kopfflechte. Schmerz in der Nase. Schnupfen; verstopft; Sommererkältung; mit Diarrhoe. [Verstopfung der Nase durch geringste frische Luft.] Nasenbluten; anstatt Menses. [Dicke, braungelbe Krusten im Gesicht.] Geschwollene Zunge. Zäher, seifiger Speichel. Schneiden am Nabel; dann schmerzhafte, grüne, schleimiger Stühle. Saure, wässrige Stühle, < nachts. Jede Erkältung setzt sich in den Augen, im Hals fest oder affiziert die Blase (Puls.), Gedärme oder Atmung (Sulph.). Häufiges Urinieren. Wolkiger, schleimiger oder übelriechender Urin. Zystitis. Ödem. Vergrößerte Hoden, mit greifenden Schmerzen. Wässrige Menses. [Husten; durch Kitzeln im hinteren Hals; in lang anhaltenden Anfällen; mit viel lockerem Auswurf.] Hautausschläge; schuppig, dick, krustig, feucht, blutend oder herpetisch; < vor Menses. Urtikaria. Pruritus. Große, [glatte,] fleischige, [flache] Warzen. Kälte; im Hinterkopf; Lendenwirbelbereich; Gedärmen; eisige, der gelähmten Teile. [Frösteln beginnt im Rücken; nicht > durch Wärme; < abends. Frost mit Stuhl- und Harndrang. Übelriechender Schweiß.]

Ergänzend: BARIUM CARBONICUM, NATRIUM SULPHURICUM

Verwandt: RHUS TOXICODENDRON

ÄTIOLOGIE

MODALITÄTEN

Verschlimmerung

  • <

Besserung

  • >

MIASMATIK

KLINISCHE INDIKATIONEN

GEISTES- UND GEMÜTSSYMPTOME


ALLGEMEINSYMPTOME


Verlangen

Abneigungen

CHARAKTERISTISCHE SYMPTOME (Schema Kopf zu Fuß)

Kopf


Augen


Ohren


Nase


Gesicht


Mund


Zähne:

Innerer Hals


Atemwege


Brust


Herz und Puls


Abdomen


Magen


Äußerer Hals und Rücken


Rektum, Anus und Stuhl


Harnorgane

Urin:

Männliche Genitalien


Weibliche Genitalien


Menstruation:

Extremitäten


Obere Extremitäten


Untere Extremitäten


Haut

Fieber und Frost

Schlaf

Träume

BESONDERE HINWEISE

Bewährte Indikationen

Thema des Arzneimittels

Körperlich:


Psychisch:


Hinweise zur Signatur:


Symbolik, Mythologie, Analogien aus Literatur und Künsten:


VERWANDTE MITTEL

Komplementärmittel/Ergänzungsmittel

Folgemittel

Zyklen

Kollateralmittel/Vergleichsmittel

Antidote

Es antidotiert

QUELLEN

C.M. Boger: Synoptik Key; Similimum-Verlag; ISBN 3-930256-30-4

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