FERRUM PHOSPHORICUM

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KURZBESCHREIBUNG NACH DR. JOH.-MATTHIAS BANSA

(Eisenphosphat) Fieberhafte Katarrhe (auch Ohr). Grippe, Schulterschmerz, Magenstörungen, Regelanomalien.

Besondere Kennzeichen: Blasse, zarte Patienten (besonders Kinder), die leicht erröten. Klopfende Empfindungen, heißer Kopf und kalte Füße. Allgemeinzustand bei Fieber nicht gestört wie bei ACONITUM NAPELLUS und BELLADONNA Erbrechen und Übelkeit nach dem Essen. Abneigung gegen Eier, Brustbeklemmung. Im akuten Fall (z.B. Mittelohrentzündung) zuerst Aconitum geben, später, wenn es paßt und noch notwendig ist, Ferrum phosphoricum.

URSUBSTANZ

Systematik:


Synonyme:


Abkürzung in der Homöopathie:


PRÜFUNGEN

LEITSYMPTOME

SCHLÜSSELSYMPTOME nach BOGER

REGION

Vasomotoren.

  • Venöser Kreislauf
    • LUNGEN. Ohren.
    • Nase (Wurzel).
    • Eustachische Röhre.


SCHLECHTER

Nachts (4 bis 6 Uhr). Bewegung.

Geräusche. Erschütterung.

Kalte Luft.

Unterdrückter Schweiß.


BESSER

Kälte. Blutungen.

[Hinlegen.]


[Anämische, blonde Personen.] VOLLER, WEICHER, FLIESSENDER PULS. Hyperämie. [Akute Verschlimmerung, Tuberkulose, Rheumatismus, usw.] Passive Kongestion und Schwäche. Blutige (gestreifte oder fleischwasserartige) Absonderungen. Schmerz wie zerschlagen; Brust, Schulter, Muskel. Entzündete Weichteile. Brennende Wundheit.

Verhält sich still. [Zorn.] Aufgeregt und gesprächig. Zerebrale Reizung. [Klopfende Kopfschmerzen, mit empfindlicher Kopfhaut.] Kopfschmerz; schießende Schmerzen, vom Scheitel herab über die Seiten des Kopfes; mit Ohrenschmerz (Puls.), > Nasenbluten. Blutunterlaufene Augen. Heftiger Ohrenschmerz. Akute Otitis; Mittelohr. Kälte bedingt Taubheit. Tinnitus, < Liegen. Gesicht wechselweise blass und rot. Erbricht die aufgenommene Nahrung. Häufige Stühle blutigen Wassers. Diarrhoe. Drohender Hydrocephalus. Nephritis. Enuresis. [Uriniert nach jedem Getränk (Sars.).] Menses früh, mit schweren Schmerz auf dem Scheitel. Laryngitis; der Sänger (Arum-t.). Husten; hackend; < morgens und abends. [Husten, quälend, spastisch.] Brust schwer, wund oder kongestiert. Schulterschmerz. Ruckende Glieder. Schläfrigkeit. Frost, mit Wunsch, sich zu strecken. Hitze mit schwitzigen Händen. Verschwitzt. Fieber; anhaltendes; infektiöses; bei Pneumonie; interkurrentes. Masern; hämorrhagisch.


Ergänzend: KALIUM MURIATICUM

Verwandt: GELSEMIUM SEMPERVIRENS

ÄTIOLOGIE

MODALITÄTEN

Verschlimmerung

  • <

Besserung

  • >

MIASMATIK

KLINISCHE INDIKATIONEN

GEISTES- UND GEMÜTSSYMPTOME


ALLGEMEINSYMPTOME


Verlangen

Abneigungen

CHARAKTERISTISCHE SYMPTOME (Schema Kopf zu Fuß)

Kopf


Augen


Ohren


Nase


Gesicht


Mund


Zähne:

Innerer Hals


Atemwege


Brust


Herz und Puls


Abdomen


Magen


Äußerer Hals und Rücken


Rektum, Anus und Stuhl


Harnorgane

Urin:

Männliche Genitalien


Weibliche Genitalien


Menstruation:

Extremitäten


Obere Extremitäten


Untere Extremitäten


Haut

Fieber und Frost

Schlaf

Träume

BESONDERE HINWEISE

Bewährte Indikationen

Thema des Arzneimittels

Körperlich:


Psychisch:


Hinweise zur Signatur:


Symbolik, Mythologie, Analogien aus Literatur und Künsten:


VERWANDTE MITTEL

Komplementärmittel/Ergänzungsmittel

Folgemittel

Zyklen

Kollateralmittel/Vergleichsmittel

Antidote

Es antidotiert

QUELLEN

C.M. Boger: Synoptik Key; Similimum-Verlag; ISBN 3-930256-30-4

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