MENTHA PIPERITA

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Die Pfefferminze – Mentha piperita

Vortrag von Arne Krüger auf den Berliner Homöopathietagen in der Samuel-Hahnemann-Schule www.samuelhahnemannschule.de

Die Pfefferminze ( Mentha x piperita ) wurde vom Studienkreis "Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde" am Institut für Geschichte der Medizin der Universität Würzburg zur Arzneipflanze des Jahres 2004 gewählt. Die Pfefferminze wurde gewürdigt als Arzneipflanze, deren Rolle weit über den allseits bekannten wohlschmeckenden Pfefferminztee hinausgeht.

Nach Leeser gehören die Minzen zu den ältesten Arzneipflanzen. Ich habe die Pfefferminze als Pflanze für eine homöopathische Arzneimittelprüfung ausgewählt, da sie eine Heilpflanze mit einer großen phytotherapeutischen Tradition und Bedeutung ist.

Volkstümliche Namen

Katzenkraut, Mutterkraut, Pfefferminze, Pfeffer- Minze, Prominzen, Schmecker, (dt.), Brandy Mint, Lamb Mint, Peppermint (engl.), La menta (span.), Menthe anglaise, menthe poivree (frz.), Menta pepe, menta peperina (it.), Pebermynte (dän.), Peppermynte (norw.), Salmete (lit.), Mieta pieprzowa (pol.), Pepparmynta (schw.), Mata peprna (tsch.), Borsosmenta (ung.)

Namensursprung

Mentha ist eine Entlehnung vom griechischen minthe bei Hippokrates oder mintha bei Theophrastus. Nach einer griechischen von Ovid übermittelten Sage ist die Nymphe Minthe, Tochter des Kokytes, von Proserpina in diese Pflanze verwandelt worden. In einer anderen Sage ist die Pefferminze aus dem Leib der schönen Minthe entsprossen, welche von Persephone, der Gattin des Hades, des Beherrschers der Unterwelt, aus Eifersucht getötet wurde.

Eine andere Auslegung bringt den Namen mit der altindischen Wurzel mante = reiben zusammen. Wieder andere wollen ihn vom griechischen minytho = sterilisieren ableiten, in Bezug auf anaphrodisierende Wirkungen, welche ihr Hippokrates und Aristoteles zuschreiben. Der Begriff "Pfeffer"minze und andere volkstümliche Namen beziehen sich auf den starken Geruch der Pflanze. Daher stammt dann auch der Namenszusatz „piperita“ von Piper, also Pfeffer.

Botanik

Die Pfefferminze die wir heute kennen, ist ein dreifacher- Bastard, der warscheinlich als spontane Kreuzung aus der Bachminze ( Mentha aquatica ), und der Ährenminze ( Mentha x spicata ) entsstanden ist. Die Ährenminze war ihrerseit eine Kreuzung aus Mentha longifolia und Mentha rotundifolia.

Es war der englische Biologe John Ray (1628-1705), der diesen natürlichen Dreifachen-Bastard in einem englischen Garten entdeckte und ihn wegen seines scharfen Geschmackes „Pepermint“ nannte. Die Pfefferminze kann nicht aus Samen gezogen werden. Sie wird daher vegetativ vermehrt, vor allem über ihre Ausläufer und unterirdischen Triebe.

Man kann zwischen zwei Hauptsorten unterscheiden. Zum einen findet man die „schwarze Minze“ ( Menta piperita var. vulgaris ), die etwas winterfester und ertragreicher ist und die „weiße Minze“ ( M. pierita var. officinalis ).

Die Pfefferminze stammt aus der Familie der Lamiaceae ( Lippenblütergewächse ). Die in Europa und Amerika kultivierte Pflanze wird 30-60 cm hoch und bevorzugt Moor- oder tonigen Kalkboden. Der vierkantig verzweigte Stängel trägt gegenständige, eilanzettliche Blätter und violette, in der verlängerten Scheinähren stehende Blüten. Die Pfefferminzkulturen bedürfen einer ständigen, sorgfältigen, chemischen Überwachung, da die Minzen außerordentlich rasch degenieren, indem der Mentholgehalt nachlässt und sie sich den pulegon- bzw. carvonhaltigen Stammformen wieder nähern. Sie sind stets von dem Rostpilz Puccina menthae befallen.

Die verzweigten Stengel sind meist kahl, mitunter auch graufilzig oder violett überlaufen. Die Laubblätter sind länglich-eiförmig bis lanzettähnlich, gesägt und deutlich gestielt. Die Blüten stehen in Scheinähren. Die Blütenkrone ist violett, innen kahl, mit einem fast gleichmäßigem, vierspaltigem Kronlappen.

Antike, Altertum und Volksheilkunde

Im antiken Ägypten dienten die Minzen wahrscheinlich dem Totenkult. Man fand Minzblätter in den alt-ägyptischen Gräbern von Abd-el-Quarnah aus den Jahren 1200 bis 600 v.Chr..

Welcher Minzeart sich die Heilkundigen der Antike bedient haben, lässt sich heute kaum mehr feststellen. Tschirsch ist der Ansicht, dass die bis spät in das Mittelalter kultivierte Minze die Krauseminze (Mentha crispa) war. Nach den genauen Untersuchungen von Schweinfuhrt lassen sich aber schon in dem Rest eines Blumengewindes aus altägyptischen Gräbern aus der Zeit von 1200-600 v. Chr. mit Sicherheit die Blätter unserer Pfefferminze erkennen.

Nach Vornarburg sind die im Altertum angebauten und arzneilich genutzten Minzarten Mentha longifolia, M. rotundifolia, M. aquatica und M. arvensis. Schon bei Hippokrates und Paracelsus wird die Heilkraft der Minze erwähnt. Dioskurides beschreibt die Pefferminze als magenfreundlich. Plinius empfiehlt die Pfefferminze bei Magenschmerzen, Leibschmerzen, Galleleiden und zur Vertreibung von Eingeweidewürmern. Matthiolus empfiehlt die Pfefferminze ebenfalls bei Magenleiden und gegen Bauchwürmer. Tabernaemontanus schreibt : … hilfft dem Magen gar wol die Däuung zu fördern … stillet das hefftig Aufstoßen, den Unwillen des Magens, vertreibt den Sod … darum die zu viel Galle haben, sollen der Müntzen müßig gehen.

Lonicerus rühmt die Pflanze als magenstärkend, verdauungsfördernd, bei Vomitus, Ikterus, Hämoptoe, Mammaverhärtung ( beim Abstillen ), Kopfschmerzen, Ohrensausen, Verstopfung der Leber, Milz und Harnwege, äußerlich gegen Zahngeschwüre und Foetor ex ore, Hornhautflecke und zur Herzstärkung. Knigge beschreibt die unmittelbare stärkende Einwirkung auf die Nerven wie auch sehr stark auflösende, der Fäulnis widerstehende Eigenschaften zu. Auch Sebastian Kneipp, Gerhard Madaus, Johann Künzle, Pfarrer Weidinger und Mességué beschreiben eine umfangreiche Anwendung der Pfefferminze.

Walfridus Strabus beschreibt die Anwendung wie folgt : „ Wenn einer die Kräfte, die Arten und die Namen der Minzen aufzählen wollte, so müsste er auch wissen, wie viele Fische im Erythräischen Meer schwimmen oder wie viele Funken in den Schlünden des Vulkans Ätna sind.“

Die volksheilkundliche Anwendung der Pfefferminze ist vielfältig. Vielleicht ist die Pfefferminze sogar eine der am meisten in der Volksheilkunde verwendeten Pflanzen. Volksheilkundliche Anwendungen sind Verdauungsstörungen aller Art, Magen-Darm-Krämpfe, Blähungen, Koliken, Erbrechen, Hysterie, Hypochondrie und Melancholie. Auch bei Menstruationsstörungen, Dysmenorrhoe, zu schwachen Menstruationsblutungen und bei Schwergeburten wird es empfohlen. Neben der volksheilkundlichen Anwendung in Deutschland finden sich auch umfangreiche Beschreibungen aus Dänemark, Litauen, Tschechien.

In den arabischen Ländern wird die Pfefferminze besonders geschützt, denn sie soll gegen Infektionen und besonders Epidemien schützen. Aus diesem Grunde gehört der kräftige Pfefferminztee zum täglichen Ritus.

Eine besondere Art der Anwendung ist der Minzgeist. Dazu werden Pfefferminzblätter ( ca. 50 g auf 1 Liter Alkohol ) mit Branntwein ( ca. 40 % Äthanol ) angesetzt und für 8 Tage in die Sonne gestellt. Danach wird der Auszug gefiltert, gezuckert und in Flaschen gefüllt. Nach Mességué ist Minzgeist die beste Waffe gegen Reisekrankheit, Schwindelgefühle, Übelkeit und Migräne. Zudem schmeckt er auch recht lecker.

Inhaltsstoffe

Die Pfefferminzblätter enthalten ätherisches Öl und sind durch 9 Monoterpen-Derivate charakterisiert. Wichtige Bestandteile sind Menthol ( 35 – 45 % ), Menthylacetat, Menthon, Neomenthol, Isomenthon und Menthofuran. Neben den ätherischen Ölen findet man auch Flavonoide, Kaffeesäurederivate, Gerbstoffe und Bitterstoffe.

Das Pfefferminzöl ( Menthae piperitae aetheroleum PhEur 1997 ) wird aus frischen, blühenden oberirdischen Teilen der Pfefferminze durch Wasserdampfdestilation gewonnen. Das hochwertigste ätherische Öl wird nur aus den blühenden Zweigspitzen gewonnen. Zur äusserlichen Anwendung werden oftmals auch Minzöle angeboten, die aber nicht aus der Pfefferminze, sondern aus der japanischen Minze ( Mentha arvensis L. ) gewonnen werden.

Pfefferminzöl ist eine farblose, schwach gelbliche bis schwach grünlichgelbe Flüssigkeit mit einem frischen, hellen, typisch minzigem Duft. Der Geschmack ist minzig, zunächst scharf und dann später kühlend empfunden.

Die Blätter der Krauseminze, auch Spearmintblätter genannt, enthalten ätherisches Öl, welches frei von Menthol ist.

Pharmakologie

Die ätherischen Öle, besonders das Menthol, wirken bei innerer Anwendung karminativ ( blähungstreibend ), sekretolytisch, kühlend ( durch die Erregung der Kälterezeptoren ), spasmolytisch ( krampflösend ) durch die Menthol-Blockierung der Calciumkanäle im Magen-Darm-Trakt und den dadurch verminderten Calciumeinstrom in die Zellen, cholagog ( galletreibend ), analgetisch ( schmerzlindernd ), sedativ ( beruhigend ), antibakteriell und antiviral.

Der Pfefferminztee kann auch eine diuretische ( harntreibende ) Wirkung haben, was man gerade bei Kindern beachten sollte, die den Tee Abends vor dem schlafen gehen zu trinken bekommen.

Bei äusserer, lokaler Anwendung wirken die Pfefferminzöle beruhigend auf Hautnerven, juckreizstillend, lokal anästhesierend und hyperämisierend.

Beim erwachsenen Menschen findet sich kaum eine Toxikologie. Beim Kind, besonders beim Kleinkind zeigt sich eine deutliche Toxikologie. Neubegorene bis zum 30. Monat sollten keine mentholhaltigen Präparate bekommen.

Eine besondere Bedeutung in der Pfefferminztoxikologie hat die allergenisierende Wirkung. Bei einer längeren äusserlichen Anwendung kommt es des öfteren zu juckenden urtikariaähnlichen Hautrötungen. Diese Hautreaktionen verschwinden meist schlagartig nach dem Absetzen der Pfefferminzanwendung.

Phytotherapeutische Anwendung

Pfefferminzöl kann zur Behandlung von Meteorismus ( Blähungen ), Bauchschmerzen, Übelkeit, Gallenbeschwerden und bei der Trägheit des Darmes eingesetzt werden. Ein klinisches Krankheitsbild wo diese Symtome zusammentreffen ist das Reizdarmsyndrom ( Colon irritabile ). Auch bei funktionellen Magen-, Darm, und Gallenbeschwerden, Katarrhen der oberen Luftwege ( innere und äußere Anwendung, Nasensalben ), Myalgien ( äußere Anwendung , neuralgische Beschwerden ( äußere Anwendung ), Schleimhautentzündungen im Mund- und Rachenbereich ( als Spülung ) verwendet werden.

Eine besondere Bedeutung in der modernen Phytotherapie hat die wissenschaftlich nachgewiesene Wirksamkeit des Pfefferminzöls beim Reizdarmsyndrom.

Auch in Zahnpflegemitteln, Mundsprays und Mundwässern ist die Pfefferminze als Geschmackskorrigenz enthalten. In Duschgels, Badeprodukten und Rasierwässern wird Pfefferminzöl wegen der kühlenden und damit erfrischenden Wirkung des Menthols eingesetzt.

In der Lebensmittelindustrie als wird Pfefferminzöl als Aromastoff für Süßwaren , Puddings, Limonaden, Liköre und süße Saucen verwendet. Eine besonders häufige Verwendung der Pfefferminzblätter ist die als Geschmacksstoff in Kaugummis.

Die Pfefferminzblätter können als Pfefferminztee, das Pfefferminzöl zur Inhalation, Einreibung oder Badezusatz verwendet werden. Bei Arzneizubereitungen werden sowohl Pfefferminzblätter als auch Pfefferminzöl verwendet, die galenisch so zubereitet werden, dass die Inhaltsstoffe erst nach der Magenpassage freigesetzt werden.

Die wild vorkommenden Verwandten der Pfefferminze eignen sich auch als Kräuter und Gewürze. Die Wasser-Minze ( Mentha aquatica ) kann ebenso wie die Acker-Minze ( Mentha arvensis ) als Gewürz zu Kräutersaucen und Sirup, als Aroma zu Essig und die getrockneten Blätter als Aroma zu Rauchtabak ( Achtung ungesund ! ) verwendet werden. Auch zu Schokolade, Speiseeis, zu Salaten und Gemüsegerichten passt die Wasser-Minze. Ebenfalls gut geeignet ist die Wasser-Minze als essbare Dekoration. Die Polei-Minze ( Mentha pulegium ) und die Duft-Minze ( Mentha suaveolens ) wurden früher ebenfalls als Gewürz verwendet, dürfen Aufgrund ihrer Bestandsgefährdung nicht mehr wild gesammelt werden.

Basierend auf der Paracelsusmedizin beschreibt Honneger ein Rezept für eine Schwitzkur zur Ausleitung von Toxinen und zur begleitenden Behandlung von leichten fieberhaften Infekten. Dazu werden Holunderblüten ( Sambucus nigra ), Jaborandiblätter ( Pilocarpus jaborandi ), Kamillenblüten ( Matricaria chamomilla ), Lindenblüten ( Tilia cordata ) und Pfefferminzblätter ( Menthae piperitae folium ) zu gleichen Teilen vom Apotheker gemischt. Für eine Schitzkur setzt man einen Liter Tee mit 2-3 Esslöffeln der Mixtur an und lässt ihn zugedeckt 5 Minuten ziehen. Den Tee sollte man sehr warm trinken und sich dabei in Decken einhüllen. Nach zwei Stunden erfolgt eine Abwaschung mit Essigwasser und ein Wäschewechsel. Anschließend sollte man noch eine Stunde nachschwitzen.

Die Pfefferminze findet Verwendung u.a. im Bad Heilbrunner Magen und Darm Tee N, in 20 Kräuter Husten Bonbons, Galle Tee und im Spitzwegerich Hustesaft. Auch im Franzbranntwein ( Klosterfrau ), Husten Tropfen ( Abtei ), Japanisches Heilpflanzenöl ( Schaebens, Tetesept, Knufinke ), Kinderbad-Erkältungsbad ( Tetesept ), Magen-Pastillen ( Zirkulin ), Muskel Vital Bad ( Tetesept ), Sinnensalze Lockerung ( Tetesept).

Beim Colon irritabile findet sich Pfefferminzöl in dem Präparat „Mentacur“, welches auch bei Magen-Darm-Überladungen sehr hilfreich sein kann.

Mentha arvensis L. var. piperascens, die japanische Minze wird aufgrund ihres hohen Mentholgehaltes im Minzöl ( 80 – 90 % ) für die Gewinnung von natürlichem Menthol verwendet.

Aromatherapie

In der Aromatherapie wird Pfefferminzöl kräftigend und regenerierend beschrieben und daher als Stärkungsmittel eingesetzt. Auch bei körperlichen Schwächezuständen und allgemeiner Müdigkeit kann es angewendet werden. Weitere Anwendungen sind im geistig-seelischen Bereich zu finden, wo Pfefferminzöl erfrischend, anregend und klärend wirkt. Es fördert die Konzentration und stärkt das Gedächtnis, wodurch es bei geistiger Erschöpfung verwendet werden kann. Durch die magenstärkende Wirkung kann es auch bei Übelkeit und bei Reisekrankheit angewendet werden.

Chinesische Medizin

In der chinesischen Medizin wird die Pfefferminze als energetisch scharf, bitter und leicht kühl beschrieben. Der Meridianbezug liegt bei der Lunge und Leber. Anwendungsgebiete im Rahmen der chinesischen Medizin sind Erkältungen, Grippe, Fieber, Blähungen und leichte Verdauungsstörungen.

Ayurveda

In der ayurvedischen Medizin kann man die Pfefferminze ebenfalls dem Verdauungsapparat zuordnen. Man kann sie in Rezepturen bei Nahrungsstagnation bei Reisekrankheit, Verdauungsschwäche, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhöe, Obstipation, morgendlicher Übelkeit, Völlegefühl und bei Krämpfen einsetzen.

Dosierung

Für einen Pfefferminztee werden von den Blättern der Pfefferminze ( Menthae piperitae folium ) 2 gehäufte Teelöffel mit 1/4 Liter heißem Wasser übergossen und 10 Minuten ziehen gelassen. Man kann 3 Tassen täglich davon trinken. Bei Übelkeit und Erbrechen am Anfang nur löffelweise.

Nach Frohne sollte man 1 Esslöffel der geschnitten Pfefferminzblätter mit 1 Tasse heißen Wassers übergossen und dann bedeckt 5 Minuten stehen lassen. Nach den 5 Minuten wird abgeseiht.

Bei Pfefferminztee in Teebeuteln sind die Pfefferminzblätter sehr stark zerkleinert, was allerdings zu einem deutlichen Verlust der ätherischen Ölen führt.

Bei der Inhalation werden 3-4 Tropfen Pfefferminzöl in heißes Wasser gegeben und die Dämpfe eingeatmet.

Bei der äußeren Anwendung wird mehrmals 2-4 mal täglich mit einigen Tropfen Pfefferminzöl die betroffenen Hautpartien eingerieben.

Bei Kleinkindern können 5-15 Tropfen auf Brust und Rücken verrieben werden.

Auch Zubereitungen von Pfefferminzblättern, Pfefferminzöl oder Mentholauszügen mit Alkohol als Spiritus menthae piperitae und Sirupus menthae piperitae können verwendet werden. Als Bestandteil von „Franzbranntwein“ kann die Pfefferminze zusammen mit Kampfer und weiteren Heilkräutern eine gute heilende Wirkung haben.

Risiken der Anwendung

Risiken der bestimmungsgemäßen Anwendung therapeutischer Dosen der Pfefferminze sind nicht bekannt. Bei empfindlichen Personen können Magenbeschwerden auftreten. Bei Asthma bronchiale können Menthol- enthaltende, ätherische Öle den Spasmus verstärken. Das ätherische Öl besitzt wegen seines Mentholgehaltes eine schwache Sensibilisierungspotenz. Gegenanzeigen für die innerliche Anwendung sind Verschluss der Gallenwege, Gallenblasenentzündung und schwere Leberschäden. Durch die cholagoge Wirkung können bei Personen mit Gallensteinen Koliken ausgelöst werden.

Bei Säuglingen sollten Zubereitungen, die das Öl enthalten nicht im Gesicht, speziell im Bereich der Nase, aufgetragen werden, da einen Glottiskrampf oder Bronchospasmus geben kann, bis hin zu asthmaähnlichen Anfällen oder Atemstillstand. Vor der Anwendung bei Neigung zu gastroösphagealem Reflux wird abgeraten.

Antidotierung der Homöopathie

Die Einnahme von Pfefferminze, bzw. auch von Menthol in Tees, Kaugummis, Zahnpasta, Tinkturen oder in Bonbons kann zur Antidotierung von homöopathischen Arzneimittenl führen. Diese Wirkung ist oftmals beschrieben, ich selbst habe die antidotierende Wirkung in der Praxis auch oft bemerken können. Es gibt aber auch in meiner Praxis Patienten, bei dehnen die Homöopathie gewirkt hat, auch wenn die Patienten nicht auf Pfefferminze, wie auch auf andere Antidote nicht verzichtet haben. Vornarburg stellt diese Wirkung der Pfefferminze in Frage, denn er hat schon Patienten erlebt, die ihr homöopathisches Arzneimittel morgens nüchtern mit ihrem täglichen Pfefferminztee eingenommen haben und trotzdem erfolgreich homöopathisch geheilt wurden.

Als Resümee, auch mit der eigenen Erfahrung, würde ich feststellen, an der Antidotierung durch Pfefferminze ist sicher etwas dran, aber eben nicht bei jedem Patienten. So wie alle Patienten unterschiedlich sind und sehr individuell auf die homöopathische Behandlung reagieren, kann die Pfefferminze bei einem Patienten als Antidot wirken und bei dem anderen nicht. Nun weiß man dies ja noch nicht im Voraus. Ich empfehle den Patienten daher stets, eine ganze Reihe von Antidoten zu meiden, bis die Mittelwirkung deutlich spürbar ist. Dann kann der Patient ja vorsichtig einzelne Substanzen testen, ob sie die Mittelwirkung zerstören.

Homöopathisches Arzneimittelbild

Das homöopathische Arzneimittel Mentha piperita wird als Urtinktur aus der frischen Pflanze hergestellt. Das Mittel wurde 1847 von Demeures erstmalig geprüft. Schon in der ersten Prüfung zeigt sich besondere Bedeutung für die Atmungsorgane. Mentha wurde als Arznei für trockenen Husten beschrieben und besitzt als kleines Arzneimittel für Atemwegsbeschwerden und Reizhusten eine gewisse Bedeutung.

Im homöopathischen Arzneimittelbild findet man eine Aufgetriebenheit im Abdomen, Koliken, besonders auch Koliken bei Kindern und Gallenkoliken. Die Stimme ist heiser, die Nasenspitze berührungsempfindlich, die Kehle trocken und schmerzhaft. Man findet einen trockenen Husten, der sich durch Tabakrauch, Nebel und durch Sprechen verschlimmert. Die Haut ist sehr empfindlich, jeder Kratzer entzündet sich stark. Man findet Juckreiz an Armen und Beinen.

Signatur des homöopathischen Arzneimittels

Vornarburg beschreibt die Signatur basierend auf dem ätherischen Öl von Mentha piperita. Wenn man sich vorstellt, mit einem Fläschchen des ätherischen Pefferminzöls im Mund einzuatmen, wird man von dem reizenden Äther augenblicklich von einem lästigen Reizhusten befallen und im Hals ein kühles und trockenes Gefühl haben. Der scharfe Duftstoff kann als Signatur für das homöopathische Arzneimittel gelten.

Geist und Gemüt

Bei der Konstitution von Mentha handelt es sich nach Vornarburg um fleißige und unternehmungsfreudige Personen mit einem großen Reichtum an Idden. Die Menthamenschen zeigen einen klaren Intellekt und besitzen eine vollen Puls.

Zum Arzneimittelbild von Mentha gehören Bewusstlosigkeit und Trägheit, aber auch Geschäftigkeit und Fleiß. Der Pfefferminzmensch ist auf Arbeit erpicht und erledigt diese schnell. Er ist fleissig, arbeitsam, ja sogar arbeitswütig. Man findet viele Ideen und Einfälle und eine ausgesprochene Klarheit des Geistes. Auch die Verwirrung der Gedanken ist zu beobachten, was am Studieren hindert und einige Zeit morgens anhielt, wenn der Prüfer früher als gewohnt aufgestanden war.

Kopf

Es zeigen sich Benommenheit und Verwirrung. Als besonderes Symptom gehören zu Mentha vielerlei Arten von Kopfschmerzen.

Die Besonderheit der Kopfschmerzen ist, dass sie beim Aufstehen auftreten. Die Kopfschmerzen werden durch Liegen verbessert und durch Aufstehen verschlimmert.

Die Kopfschmerzen können unterschiedlich sein. Man findet sehr scharfe Schmerzen in der linken Schläfe beim Schreiben, scharfe Stiche von Ohr zu Ohr, beim Bücken oder Drehen des Kopfes. Die Kopfschmerzen beginnen morgens, man findet auch Spannung zu beiden Ohren hin, vor allem zum rechten Ohr hin.

Die Patienten haben zwar keine Kopfschmerzen im Bett, aber beim Aufstehen, um nach der Uhrzeit zu sehen. Die Kopfschmerzen wandern von einem Ohr zum anderen. Bei Rückkehr ins Bett hörte der Schmerz auf, kam aber wieder, als ein Prüfer um 7 Uhr aufstand.

Das Haar, das zuvor sehr rasch ausgefallen war, bleibt nun erhalten.

Man findet flüchtige Stiche in der Parotis. Die Schmerzen hören während Frühstück und Abendessen auf.

In der Arzneimittelprüfung zeigten sich des öfteren Kopfschmerzen, die aber keine besondere Charakteristik aufwiesen.

Augen

Die Patienten sehen Blitze vor den Augen beim Schreiben bereits nach wenigem Schreiben.

In der Arzneimittelprüfung zeigte sich Juckreiz der Augen, leichtes Tränen der Augen, Allergiegefühle, ähnlich von Heuschnupfen.

Auch Augenschmerzen, besonders bei Überlastung der Augen konnte beobachtet werden.

Ohren

Die Ohren zeigen schießende Schmerzen, von einem Ohr zum anderen. Man findet das Gefühl, als ob sich ein Abszeß im Ohr befinden würde, besonders im linken Ohr.

Häufiges Jucken hinter dem rechten Ohrläppchen, er muss kratzen Den ganzen Tag bei Gehen Schiessen von einem Ohr zum anderen, als würden sich Abszesse darin bilden, v.a. im linken Ohr

Beim Schreien scharfe Stiche im linken Ohr, sie sich zu allen Zähnen dieser Seite ausbreiten.

Pickel mit starkem Jucken nahe dem linken Ohr, mit Hitze darin; abends Katarrhe der eustachischen Röhre.

Nase

Man findet eine geschwollene, doch nicht schmerzhafte Nasenspitze Die Nasenspitze schmerzt wund bei Berührung, ist empfindlich gegenüber Berührungen.

In der Arzneimittelprüfung zeigten sich vermehrt Symptome von Heuschnupfen mit klarem Ausfluss aus der Nase. Auch die Verstopfung der Nase konnte beobachtet werden. Teilweise hatten die Prüfer aber auch das Gefühl besonders gut Luft durch die Nase zu bekommen.

Mund

Man findet sehr heftige Zahnschmerzen in den unteren Backenzähnen die beim Kauen eines Zuckerstückchens bald vergehen.

Hals

Der Hals ist trocken und schmerzhaft beim Schlucken. Man hat das Gefühl als stecke eine Nadel quer im Rachen. Diese Wahrnehmung ist sehr schmerzhaft. Allgemein zeigt sich ein wunder Hals.

Die ganze Luftröhre ist vom Kehlkopf bis zur Magengrube ist bei Berührung schmerzhaft.

Man findet eine rauhe, heisere Stimme durch lautes Lesen oder Reden, kalte Luft oder Zigarettenrauch.

Einem Sänger verhilft dieses Mittel (einige Stunden vor dem Auftritt gegeben) mit Sicherheit, bis zum Ende auszuhalten, ohne seine Stimme zu überlasten.

Eine Laryngitis oder Laryngo-Tracheitis, akut oder subakut, mit Gefühl von Reizung des Larynx und der Trachea kann beobachtet werden. Durch die Laryngitis wird ein trockener Husten hergerufen.

Beim Befühlen des äußeren Halses ist er schmerzhaft und berührungsempfindlich. Alle Muskeln um den Hals herum sind bei Berührung schmerzhaft.

In der Arzneimittelprüfung zeigten sich verstärkt Halsprobleme und ein rauer und gereizter Hals.

Interessant, dass Pfefferminzbonbons auch hier eine besondere Rolle im Bereich der volksheilkundlichen Kräuteranwendung spielen.

Atemwege

Die ganze Luftröhre ist vom Kehlkopf bis zur Magengrube bei Berührung schmerzhaft.

Ein wichtiges Hauptsymptom von Mentha ist der Husten.

Man findet einen trockenen Husten, bereits durch Sprechen ausgelöst.

Der Husten kann durch das Einatmen kalter Luft entstehen, bei Kälte, durch Einwirkung von Tabakrauch, durch verschmutzte Luft, durch lautes Sprechen, Schreien oder Singen.

Das Mittel ist besonders für Sänger geeignet, die durch das angestrengte Singen von einem lästigen Reizhusten gequält werden. Dieser Reizhusten ist dann vielfach auch mit Heiserkeit.

Der Husten ist bei Mentha oftmals mit einem Auswurf begleitet.

Morgens findet man Auswurf eines dicken Schleims, wie der Pfropf eines Furunkels.

Der trockene Husten hält an, er wird weder durch Kitzeln noch durch Ansammlung von Schleim in den Bronchien ausgelöst, sondern lediglich durch das Eindringen von Luft in den Kehlkopf.

Auch durch Erschütterung jeder Art kann der Husten ausgelöst werden.

In der Arzneimittelprüfung zeigt sich Husten, besonders als Reizhusten. Besonders Tabakrauch konnte den Husten auslösen. Im Rahmen der Prüfung zeigt sich die Abneigung gegen Tabakrauch und schlechte Luft verstärkt.

Verdauungsapparat

Bei Mentha findet man Appetitlosigkeit, besonders mit Übelkeit und Durchfall. Abends, zwei Stunden nach dem Abendessen findet man ein Gefühl von Gewicht im Magen, das sich zu den Ohren erstrecken scheint. Magenschmerzen sind ein häufiges Symptom.

Es finden sich Auftreibungen des Abdomens, am Schlafen störend. Bei Erkältungen zeigt sich Flatulenz.

Die Bauchschmerzen sind krampfartig und kneifend.

Als besonderes Symptom zeigen sich Gallenkoliken mit großer Ansammlung von Blähungen. Auch Kinderkolik passen zu Mentha. Man findet krampfartige und kneifende Schmerzen des Abdomens. Auch Koliken bei Babys reagieren sehr günstig auf Mentha.

In der Arzneimittelprüfung fand sich des öfteren ein Völlegefühl und viele Flatulenzen. Insgesamt wurden aber nur wenig Magen-Darm-Symptoe beobachtet.

Weibliche Geschlechtsorgane

Im Arzneimittelbild von Mentha findet sich ein Pruritus vaginae sowie ein Juckreiz der weiblichen Genitalien.

Extremitäten

An den Extremitäten findet sich ein Ameisenlaufen an Arm und Hand beim Schreiben.

Man findet das Gefühl unter dem rechten Fuss an der Spitze des Mittelfußes, als sei dort die Schuhsohle zu dick und als würde das Gehen dadurch schmerzhaft.

Haut

Man findet Pickel mit starkem Jucken nahe dem linken Ohr, mit Hitze darin. Die Pickel fallen besonders abends auf.

Es zeigen sich heftige Schmerzen bei Gürtelrose.

Man findet eine Entzündungsneigung der Haut, jeder Kratzer entwickelt sich zu einem Geschwür.

In der Arzneimittelprüfung fand sich ein starkes Gefühl im Gesicht, als ob Katzenhaare auf der Gesichtshaut liegen, die sich nicht wegwischen oder abwaschen lassen. Später kam es zu Juckreiz am ganzen Körper. Es fand sich ein Gefühl von kratziger Wolle auf feuchter Haut.

Es zeigte sich ein nächtliches Hitzegefühl. Kleidungsstücke werden als unerträglich auf der Haut ertragen.

Die Hautsymptome erinnern an allergische Reaktionen.

Es zeigen sich rote Flecken auf der Haut nach heißem Duschen. Heißes Wasser wird als unangenehm empfunden.

Schlaf

Im Arzneimittelbild von Mentha zeigt sich ein guter Schlaf, erfrischend und ruhig.

Modalitäten

Man findet eine Verschlimmerung durch kalte Luft, beim Aufstehen, durch Rauch, lautes Reden, laut es Lesen, beim Bücken, beim Drehen des Kopfes, beim Schreiben und während des Essens.

In der Arzneimittelprüfung zeigten sich Abneigungen gegen Wolle auf der Haut und gegen heißes Wasser.

Vergleichsmittel

Rumex, Ignatia, Sticta

Homöopathische Anwendungen

Indikationen für die homöopathische Anwendung der Pfefferminze sind Husten, Atemwegsbeschwerden, Juckreiz, besonders vaginaler Juckreiz und Herpes Zoster mit heftigen Schmerzen. Auch bei den entsprechenden Verdauungsbeschwerden ist die Pfefferminze in homöopathischer Form angezeigt.

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Autor

Arne Krüger Heilpraktiker Mohriner Allee 88 12347 Berlin