PSORINUM

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Krätze Gänge unter der Haut

URSUBSTANZ

Serös-eitrige Flüssigkeit aus dem Krätzebläschen.

Systematik:

Des Morgens früh fühlt sie sich viel besser.[HAH]

Das therapeutische Feld dieses Mittel liegt bei den sogenannten psorischen Manifestationen. Psorinum ist ein kaltes Mittel; möchte den Kopf warmhalten, möchte warme Kleidung. Schwäche, unabhängig von jeder organischen Erkrankung, besonders die Schwäche, die nach einer akuten Erkrankung zurückbleibt. Reaktionsmangel, d.h. die Phagozyten arbeiten mangelhaft, wenn gut gewählte Mittel nicht wirken. Skrofulöse Patienten. Die Absonderungen haben einen widerlichen Geruch. Reichliche Schweiße. Kardiale Schwäche. Die Hautsymptome sind sehr augenfällig. Verleiht oft Widerstandskräfte gegen Erkältungen. Gerät beim Gehen leicht ins Schwitzen. Hereditäre und tertiäre Syphilis. Stinkende Absonderungen.[BOE]

Synonyme:

Abkürzung in der Homöopathie: psor

PRÜFUNGEN

LEITSYMPTOME

  • Schwindel früh - Schwindel, es geht mit ihm alles herum (d.8.Tag).
  • Benebelung - In der linken Hälfte der Stirn, wie betäubt (früh n. 3 St.).

Als er nachts aufwachte, war er benebelt, als ob er abends einen Rausch gehabt hätte. Benebelt, dümmlich fällt er um.[HAH]

  • Resigniert => negative Einstellung
  • Fatalismus => alles ist Schicksal
  • Pessimistisch, Melancholisch
  • Langsam (auf allen Ebenen)
  • Hautausschläge mit Juckreiz
  • Sehen ungepflegt aus
  • Stinkt (nicht besser durch waschen)
  • Kälteempfindlich, hitzeempfindlich
  • Gesteigerter Appetit
  • Neigung zu chronischen Krankheiten

ÄTIOLOGIE

Beschwerden durch Erwartungsspannung (3) (4-wertig: ARGENTUM NITRICUM, GELSEMIUM).

MODALITÄTEN

Verschlimmerung

  • Kaffee, dem Psorinum-Patienten geht es, solange er Kaffee trinkt, nicht besser.
  • Wetterwechsel Kälte, heißer Sonnenschein.
  • Furchts vor der geringsten kalten Luft oder Zugluft.

Besserung

  • Hitze
  • Warme Kleidung - sogar im Sommer

MIASMATIK

KLINISCHE INDIKATIONEN

GEISTES- UND GEMÜTSSYMPTOME

Ruhelosigkeit mit Hautausschlägen (3-wertig und einziges Mittel in der Rubrik!).

Wahnidee, der Kopf ist vom Rumpf abgetrennt (einziges 3-wertiges Mittel!).

In der Meinung, dass er das eben Gelesene verstehe, will er es einem anderen erklären, und sieht dann ein, dass er es selbst nicht verstehe. Gedächtnis so schwach, dass er das eben Gesagte nicht mehr weiß. Sie verliert ihr Gedächtnis, dass sie das Zimmer nicht mehr kennt, nachdem sie zum Fenster hinausgesehen hat (d. 2.Tag). Gedächtnis sehr schwach, sie kann sich an gar nichts mehr erinnern. Sehr vergesslich (8.Tag). [HAH]

Hat alle Hoffnung auf Genesung aufgegeben, (denkt, er wird sterben;) ohne Hoffnung (besonders nach Fleckfieber, > durch Nasenbluten). Melancholie, tief und andauernd; religiös. Selbstmordneigung.[BOE]

Furcht davor, behindert zu sein (1) (weiters 1-wertig: MAGNESIUM MURIATICUM; 3-wertig: ARSENICUM ALBUM).

ALLGEMEINSYMPTOME

Hitzewallungen mit Schweiß (4) (weiters 4-wertig: CONIUM, TUBERCULINUM).

Verlangen

Abneigungen

CHARAKTERISTISCHE SYMPTOME (Schema Kopf zu Fuß)

Kopf

In dem Hauptteil der rechten Schläfe, Klammschmerz (abends 18.30 Uhr). Im Hinterhaupt rechter Seite, ein drückender Schmerz, wie verrenkt (mittags 1. Tag). In der linken Schläfe, ein Druck, der in den Kopf fährt (1. Abend). Wie eine straff um die Haut gespannte Schnur, besonders im Hinterhaupt, welche scheint, als wenn sie nach auswärts gedrückt würde.

Stirnkopfschmerz, als hätte des Gehirn nicht Raum genug im Kopf, früh beim Aufstehen, wie Herausdrängen; nach dem Waschen und Frühstück ließ es nach. Schwerheitsgefühl im Kopf (früh). Kopfweh - Reißen. An der linken Schläfe bohrendes Stechen. Hämmernder Schmerz in den Schläfen. Kopfweh als wolle es bei der Stirn heraustreten (2. Tag gegen Abend). Zusammenziehender Stirnkopfschmwerz. Es kommt ihr vor, als brenne ihr der ganze Kopf. Kopfweh (abends 2. Tag). Kopfweh im ganzen Kopf, als ob man mit einem Hammer im Kopf schlüge.

Heftige Kopfschmerzen, so als wenn man ihr einen Stock hineingelegt hätte, dabei wurde sie ganz matt. Gegen 19:00 Uhr musste sie sich hinlegen und schlief bald ein. In der Nacht schwitzte sie, und da wurde es ihr viel leichter (den 2. bis 3. Tag).

Stöße im Kopf (5. Tag). Drückender Kopfschmerz in der Stirn und den Schläfen (7.Tag). Pressender Kopfschmerz (7. 8. Tag dabei Ohrenfluss). Kopfvollheit, bei Anstrengung des Geistes. Pochen des Blutes in dem Kopf bei geistigen Arbeiten. Schmerz in der Schläfe nach Geistesanstrengung. In der linken Stirnseite, dumpf drückende, empfindliche Stiche, ohne Bezug auf Ruhe und Bewegung (2. 3. Tag).

Stirnkopfweh mit Schwachheitsgefühl darin. Jucken an der Stirn. Stechen in der rechten Stirnhälfte, wo sich der Schmerz bis in's Auge erstreckt. Brennen in der Stirn (2. Tag). Mitten in der Stirn Schmerz (4. Tag). Ziehen in der Stirnschleimhöhle, wie beim Schnupfen. Stirnkopfschmerz (3. Tag). Viel Blüten auf der Stirn. [HAH]

Wacht nachts (um 01:00 Uhr) mit einem Schmerz auf, wie von einem Schlag auf den Kopf. Chronische Kopfschmerzen; ist während der Attacken hungrig; mit Schwindel. Hämmernder Schmerz; Gefühl, als wäre das Gehirn zu groß; < Wetterwechsel. Dumpfer, drückender Schmerz im Hinterkopf. Feuchter Ausschlag auf der Kopfhaut; verfilztes Haar. Trockenes Haar. [BOE]

Gesicht

Blasses Gesicht (3. Tag) beim Berühren des Jochbeines schmerzt der Knochen, wie unterkötig (d. 3. Tag abends). Im Gesicht Schweiß. Gelbliche Gesichtsfarbe, krankhaftes Aussehen, vom Dezember bis März (bei einem sonst sehr blühenden Mann). Brennen im Gesicht. Über der linken Augenbraue, und der linken Wange, grießartiger Ausschlag, der bald wieder vergeht (d. 3. Tag). Wenn sie die Stellen berührt im Gesicht, am Hals und auf den Händen, Jucken. Brennen im Gesicht, wo sich dann Blaschen zeigen. Viele feste, unschmerzhafte Knoten im Gesicht, im Nacken und auf den Beinen; langdauernd. Eine Menge Bläschen im Gesicht. Verminderter Gesichtsschmerz. [HAH]

Geschwollene Oberlippe. Blaß, zartes, kränkliches Aussehen. Feuchter Hautausschlag im Gesicht.[BOE]

Augen

Blenden der Augen, beim Gehen auf der Straße (1. Abend). Druck im rechten Auge, beim Befühlen ärger. Die Augen des Abends matt, wie nach vielem Lesen beim Licht (1. Abend). Druckendes Stechen im linken Auge (3. Stunde). Es vergeht im plötzlich das Gesicht, so dass er einige Augenblicke nichts deutlich, sondern nur verworren sieht.(2. Tag). Augenbutter in den Augen (2. und 3. Tag). Tränen der Augen gegen Abend. In den Augen drückender Schmerz. Tiefe breite, blaue Ringe um die Augen. Brennende Schmerzen in den Augen, als sei Sand in dieselben gestreut. Glasige Augen; früh sind die Augen zugeklebt; drückender Schmerz in den Augen. Rote Blüten an den Rändern der oberen Augenlieder, wie entstehende Gerstenkörner, als wenn sich etwas vor den Augen bewegte, als spielte man mit den Fingern vor denselben. Stechen im linken Auge. Augen wie voll Sand. Drücken wie von einem fremden Körper im rechten Auge, sobald es geschlossen wird, beim Öffnen ist der Schmerz weg (abends). Entzündung des rechten Auges, vom 18. bis zum 30. Dezember. Kleine brennende Blüten unter den Augen, Hitzeblüten. Augenentzündung mit drückendem Schmerzen, als ob Sand im Auge wäre, über Nacht Tränen. Jucken des rechten Augenlides (6 St.). Feurige Funken vor den Augen (5 St.). Feiner Stichschmerz in der Gegend des Auges, unter den Augenhöhlen, als wenn sie Sand im Auge hätte. (4 St.). Stechen im Auge (5.St.). Augenweh, Brennen, sie muss sie immer zumachen. Wenn sie lange auf einen Gegenstand sieht, fließen ihr Tränen im Auge zusammen (8. St.). Drückender Schmerz in den Augen. Beißender Schmerz in den Augen. Jucken in den Augenwinkeln. Jucken des linken untern Augenlides, von einer Seite zur anderen. Am Rand beider oberen Augenlider, ein Blättchen, wie Gerstenkorn (5. Tag). Die Gegenstände, die er im Zimmer sieht kommen ihm vor, als zittern sie. [HAH]

Augen verklebt. Blepharitis. Chronische Ophthalmie, die ständig wiederkehrt. Lidränder sind rot. Scharfe Absonderung.[BOE]

Ohren

Im linken Ohr dumpfes Klingen (1.A.). Das rechte Ohr, wie verändert; es ist ihm, als höre er mit fremden Ohren (1.A.). Im linken Ohr kommt es ihr vor, als ob der Atem nicht aus der Luftröhre, sondern aus dem Ohr herausginge. Es kommt ihr vor, als platze ihr etwas in ihren Ohren, wenn sie isst, oder den Speichel schluckt. Stechen in den Ohren gegen Mittag. Stechen in inneren Gehörgang, durch Bohren mit dem Finger augenblicklich erleichtert, dann verschlimmert. Wiederholt sich oft, vorzüglich abends in der Ruhe. Beißender Schmerz im linken Ohr. Klingen, bald im linken, bald im rechten Ohr, mit einem Sumsen im Kopf, dass sie fast nichts hört - hinter den Ohren, in der Richtung des Kopfbeugers, wie Wundschmerz, der sie grausam plagt, un mitum einen Augenblick lang, wie mit brennender Hitze bis zum Scheitel, gegen Abend am ärgsten, und dann ist's als zöge man sie bei den Haaren in die Höhe. Ohrenzwang im rechten Ohr (7.Tag früh). Sumsen im Ohr (1. Tag). Nach dem Sumsen im Ohr - Jucken im rechten Ohr. Stichschmerz in den Ohren. Die linke Ohrmuschel nach innen entzündet, mit eiternden Blütchen (7. Tag). Stichschmerz im rechten Ohr, mit vorangehender Kälte. Ausfluss stinkenden Eiters aus dem Ohr (7. St.). Ausfluss rötlichen Ohrenschmalz aus dem linken Ohr. Ausfluss stinkenden Eiters aus dem linken Ohr. Ohrenfluss beim Kopfschmerz (d. 8.Tag). Geschwürschmerz im linken Ohr - zu gleicher Zeit am rechten eine Blüte, welche ganz das Ansehen der übrigen Haut hat, aber durch Kreuzspalt in vier Teile gespalten, wie ungefähr bei einer Warze, in der Mitte ein tiefes Löchelchen. Ein lang dauernder, höchst schmerzhafter Stich im linken Ohrläppchen (abends). [HAH]

Wund, rot, Feuchtigkeit absondernde Krusten um die Ohren herum. Wundheitsschmerz hinter den Ohren. Herpes von den Schläfen über die Ohren zu den Wangen. Stiinkende Absonderung von dem Ekzem um die Ohren. Unerträgliches Jucken. Chronische Otorhoe. Übelst stinkender Eiter aus den Ohren, bräunlich, widerlich. [BOE]

Nase

Jucken an der Nasenspitze (d. 1. Tag) die Nase trockender als sonst, er braucht sich seltender zu schneuzen (3. Tag). Bohrendes Stechen im rechtem Nasenloch, darauf heftiges Niesen (d. 3. Tag). Grind an der Nase, welcher sonst beim Husten wegfiel, klebt jetzt starkan, und ist hart. In der Nase Brennen, und nachher, wie bei einem Katarrh, Fließschnupfen, durch Ausschnäuzen des Schleims, ließ bei der Brennschmerz auf kurze Zeit nach (d. 4. Tag). Im linken Nasenloch, beim Stören mit dem Finger, Schmerz darinnen, wie von Nähnadelstichen (d. 8. Tag).

Beim Einatmen der Luft durch die Nase, Empfindlichkeit, weniger Nasenschleim (den 8. Tag). Stichschmerz, ziehender, von der Stirn zur Nase herab. Nasenscheidewand entzündet, und weiße eiternde Bläschen darin (7. Tag). Immer verstopfte Nase. [HAH]

Trocken, Schnupfen, mit Verstopfung der Nase. Chronischer Katarrh; tropft von den Choanen. Rosacea. [BOE]

Mund

Hartnäckige Rhagaden an den Mundwinkeln. Zunge und Zahnfleisch sind ulzeriert. Zäher, widerlich (wie alter Käse) schmeckender Schleim klebt an (der hinteren Fläche vom ) weichen Gaumen (nötigt zum Räuspern). [BOE]

Lippen:

An der Oberlippe ein kleines Blütchen. Brennen der Lippen.

Zähne:

Stumpfheit der Zähne beim Tabakrauchen (1. Tag nachmittags). Reißen in den Zähnen. Die sonst wackelnden Zähne werden fester (2. Tag). Stechende Schmerzen in den Zähnen, von einer Seite zur anderen, in den Kopf sich ziehend, darauf Brennschmerzen in der rechten Wange, welche auch etwas geschwollen ist. Beim Mittagessen, ein ungeheurer Stich im hohlen Backenzahn oben rechts, als ob der Zahn herausgerissen würde, dann immer fort muckendes und pochendes Zahnweh, auf der ganzen rechten Zahnseite, nur bei Tag - im Freien gebessert. Beim Berühren der Zähne, um etwas zwischen denselben herauszunehmen, sticht es wie mit Nadeln. Besonders die Vorderzähne, so locker, dass er befürchtet, sie fallen aus. Beim Befühlen, erhöhter Schmerz. Im Freien gebessert. Dabei viel Mundschleim ekelhaften Geschmacks. Vom 10. September bis Ende Oktober. Zahngeschwüre bloß rechts, nach gänzlichem Vergehen der langwierigen Zahnschmerzen. [HAH]

Zunge:

  • Die Zunge beinah immer weißlich belegt.
  • Die Zungenspitze bis gegen die Hälfte verbrannt, sodass er nicht recht deutlich schmeckt.
  • Die Zungenspitze sehr trocken, wie verbrannt, schmerzend.
  • Die Zunge sehr stark weiß belegt, mit weißliche gelbem Schleim bedeckt.
  • Zunge trocken (d. 4. Tag). [HAH]

Innerer Hals

Trockenheit, kratziges Gefühl im Hals (d. 4. Tag früh). Halsweh, sie schluckt nur mit Beschwerden. Schmerz im Hals, wie geschwollen. Starke Halsentzündung, die rechte Seite desselben mit einem Geschwür besetzt, tief innen schmerzt es, wie wund, und im Gaumen Brennen. Am Gaumen eine Blatter, welche schmerzt. Kitzeln im Hals, zum Husten nötigend (6. und 7. Tag früh). Dumpfes, stumpfes Stechen der linken Tonsillen (6. Tag). Brennen im Hals, welches weiter herabging. Halsschmerz, drückender, sie schluckt nur schwierig, dieser Schmerz lässt nur kurze zeit nach, und kommt dann wieder. Brennen im Hals (5. Tag). Kitzeln im Hals (früh).

Kleines, am Hals sich bildendes Blütchen mit einem kleinen, Nadelkopf großen Hof, mit einem schwarzen Haupt in der Mitte, welches beim Kratzen sehr schmerzt (früh). Geschwollene Halsdrüsen an beiden Seiten. Sie schmerzen bei Berührung, wie zerschlagen, und der Schmerz verbreitet sich bis zum Kopf (7. Tag). Am Hals rotes Friesel, unter Stichschmerz entstehend. Blütchen am Hals und Busen. Gefühl im Gaumen, wie geschwollen. Halsweh - kann nicht schlucken. Halsweh - Brennen bei allem, was sie genießt, z.B. Suppe, wie wund, Kaltes macht ihr keine Beschwerde (7. Tag). Die Mandeln am Hals links tun weh mit Geschwulstgefühl. Ein heftiger Stich beim Drehen des Kopfes in den Sehnen der linken Halsseite. Heiserkeit. Brennen im Hals. Beim Schlucken des Speichels, schmerzhafte Empfindungen im Hals, schwieriges Schlingen. [HAH]

Atemwege

Asthma, mit Atemnot; < Aufsetzen; > Liegen und die Arme weit auseinandergestreckt halten. Trockener, harter Husten, mit großer Schwäche in der Brust. Gefühl wie von einem Geschwür unter dem Brustbein. [BOE]

Brust

Schmerz in der Brust; > Hinlegen. Husten kehrt jeden Winter wieder, durch unterdrückten Hautausschlag. Heuschnupfen kehrt unregelmäßig jedes Jahr wieder. [BOE]

Herz und Puls


Abdomen


Magen

Aufstoßen, wie von faulen Eiern. Ist immer sehr hungrig; muß mitten in der Nacht etwas zu Essen haben. Übelkeit, Schwangerschaftserbrechen. Schmerz im Bauch nach dem Essen.

Äußerer Hals und Rücken


Rektum, Anus und Stuhl

Schleimiger, blutiger, ausgesprochen stinkender, dunkler, flüssiger Stuhl. Harter, schwieriger Stuhl, mit Blut aus dem Rektum und brennenden Hämorrhoiden. Verstopfung von Kindern, bei blassen, kränklichen, skrofulösen Kindern.

Harnorgane

Urin:

Männliche Genitalien


Weibliche Genitalien

Geschwollene und schmerzhafte Mammae. Pickel sondern eine scharfe, brennende Flüssigkeit ab, die die Mammae wundmacht.

Menstruation:

Stinkende, klumpige Leukorrhoe mit starken Rückenschmerzen und Schwäche.

Extremitäten

Schwäche der Gelenke, als ob sie zusammenbrechen wollten. Hautausschlag um die Fingernägel. Stinkende Fußschweiße.

Obere Extremitäten


Untere Extremitäten


Haut

Schmutziges, ungepflegtes Aussehen. Trockenes, glanzloses, zerzaustes Haar. Unerträgliches Jucken. Herpesartige Hautausschläge, besonders auf der Kopfhaut und in den Gelenkbeugen mit Jucken; < durch Bettwärme. Vergrößerte Drüsen. Exzessive Sekretion der Talgdrüsen; ölige Haut. Indolente Geschwüre, die langsam heilen. Ekzem hinter den Ohren. Krustige Ausschläge am ganzen Körper. Urtikaria nach jeder Anstrengung. Pusteln nahe den Fingernägeln (eiternd). [BOE]

Fieber und Frost

Reichliche, stinkende Schweiße; Nachtschweiße.

Schlaf

Schlaflos durch unerträgliches Jucken. Erschreckt leicht.

Träume

BESONDERE HINWEISE

Bewährte Indikationen

Thema des Arzneimittels

Körperlich:


Psychisch:


Hinweise zur Signatur:


Symbolik, Mythologie, Analogien aus Literatur und Künsten:


VERWANDTE MITTEL

Komplementärmittel/Ergänzungsmittel

SULPHUR

Folgemittel

Zyklen

Kollateralmittel/Vergleichsmittel

  • PEDICULUS CAPITIS - Kopflaus: Psorische Manifestationen bei Kindern. Hautausschläge auf Hand- und Fußrücken, am Hals. Prurigo; Pellagra. Ungewöhnliche Fähigkeit zum Studieren und Arbeiten. Pediculus überträgt Fleckfieber und Wolhynisches Fieber.

Bei Reaktionsmangel vergleiche mit:

Antidote

Es antidotiert

QUELLEN

Radar 9, Archibel

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