SULPHUR

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Sulfur

Inhaltsverzeichnis

KURZBESCHREIBUNG NACH DR. JOH.-MATTHIAS BANSA

Umfassendes Konstitutionsmittel bei vorwiegend chronischen Krankheiten (wie LYCOPODIUM). Hauterkrankungen; ungesunde, zu Entzündung neigende Haut. Reaktionsmittel, wenn nichts mehr helfen will.

Durch Antibiotika oder Cortisonpräparate unterdrückte Erkrankungen, die dadruch immer wiederkehren, z.B. rückfällige Erkältungskrankheiten, Halsentzündung, Bronchitis

Besondere Kennzeichen: Schlimmer in der Bettwärme; heiße Füße. PAtient friert rotes Gesicht, auffallend rote Lippen. Flaues Gefühl im Magen un 11 Uhr mit Schwäche; Verlangen nach Süßem. Schlechter in Ruhe, steht ungern, wäscht sich ungern. Besser bei warm-trockenen Wetter. Patient ist bequem, selbstisch, reizbar, depressiv.


URSUBSTANZ

Schwefel gehört zu den häufig in der Erdkruste vorkommenden Elementen. Seine Verwendung in der Medizin hat eine lange Tradition.

Systematik:


Synonyme:


Abkürzung in der Homöopathie: sulph

PRÜFUNGEN

Schwefel in: Samuel Hahnemann, Reine Arzneimittellehre, Teil 4

SCHLÜSSELSYMPTOME nach BOGER

REGION

  • KREISLAUF
    • VENÖSER
    • Pfortader.
    • Abdomen.

VERDAUUNGSORGANE.

  • HÄUTE
    • Schleimhäute.
    • Seröse.

Rektum. Brust.
HAUT; Falten.


SCHEITEL. Sohlen.

Gelenke. Drüsen.


SCHECHTER

UNTERDRÜCKUNGEN.

BADEN. Milch.

  • Erhitzt durch
    • ANSTRENGUNG.
    • IM BETT.
    • Wolle, usw.

Atmosphärische Wechsel.

Sprechen.

  • Periodisch
    • 11 Uhr
    • Klimakterium.
    • Vollmond (Cina Sil.).


BESSER

Frische Luft. Bewegung.
Warme Anwendungen.
Schwitzen. Trockene Hitze.


GEBÜCKT, SCHLANK, UNGESUND, UNSAUBER UND UNGEWASCHEN. Abmagerung; bei gutem Appetit. Atrophie bei Kindern. Psora. Skrofulose. Rheumatismus. MANGELNDE REAKTION; Exudat; Ablagerungen; langsame Reabsorption. CHRONIZITÄT. ROTE KÖRPERÖFFNUNGEN, oder einzelne Körperteile; Lippen, Tarsi, Ohren, usw. (Aloe). ÖRTLICHES [KLOPFEN;] BRENNEN ODER KONGESTION; FUSSSOHLEN; SCHEITEL; Knochen; schmerzhafte Stellen, usw. JUCKEN; stellenweise, durch Absonderungen, usw. Übelriechende, scharfe oder blutgestreifte Absonderungen. Schwäche- und Ohnmachtsanfälle. Gefühl von Leere, wie übervoll, rauh oder eingeschalfen. AUFSTEIGENDE SYMPTOME; Hitze, Wallungen, Schwindel, usw.

Langsam, träge, hungrig und immer müde. Hoffnungsvolle Träumer; begeistert, religiös, philosophisch, usw. Übellaunig, gemein, neugierig oder leicht erregt. Melancholisch. Lebensmüde. Schwindel; in der Stirn. SCHEITEL; klopfen, heiß, schwer, wund, usw. Vom Nacken zum Scheitel; Schmerz, Fröste, Druck, usw. Wie ein Band um oder Schmerz tief im Gehirn. Sonntagskopfschmerz; vorausgehendes Funkensehen. Heißer Kopf mit kalten Füßen. Schwitzige Kopfhaut. Trockene, kalte Haare. Augen; Brennen; Schneiden, wie von Sand; Bersten in den Augäpfeln; Augenzittern. Hof um das Licht. Wie schwebender Ruß vor den Augen. Photophobie. Augenentzündung. Schwappen in den Ohren. Nase, verstopft, abwechselnde Seiten, < nachts oder Liegen auf der re. Seite. Empfindlicher Geruch. Eingebildete Gerüche. Geschwollene Venen auf der Stirn. ALT AUSSEHEND. Geflecktes Gesicht. Trockene, zittrige Zunge; rote Ränder und Spitze. Empfindliche Zahnwurzeln. Zähneknirschen. Wunder Mund bei Säuglingen. Hals; Gefühl wie von einer Schwellung oder von aufsteigendem Dampf; äußerliche Röte. Aufstoßen, wie faule Eier, > Essen. Trinkt viel, isst wenig. Abneigung gegen Fleisch. PLÖTZLICH HUNGRIG UND SCHWACH; < 11Uhr; im Epigastrium. ABDOMEN WUNDSCHMERZHAFT, > Druck; schwer, wie von einem Klumpen; Stiche; Herabdrängen auf das Rektum; mit Blut überfüllt. Bauchknurren. Kolik bei Babys. REKTUM schmerzt; juckt; Drängen darin; Neigung zu Hämorrhoiden. Hält den Stuhl zurück, wegen Schmerzen. DIARRHOE; EILIG, FRÜH MORGENS (Tub.), wechselhaft; breiig; stinkend; schmerzlos; wässrig; grauer Schaum; > Milch; abwechselnd mit Verstopfung. Brennende, juckende Harnröhre. Eiliges oder nächtliches Urinieren. Bettnässen. Hoden hängen herab. Schneiden im Uterus; < Menses. Brennende, juckende, wunde Vulva; < Sitzen. Puerperalsepsis. Scharfe, übelriechende Menses. ERSTICKENDER ATEM MIT LUFTHUNGER. Unregelmäßiges Atmen. Husten; heftig, in 2 oder 3 unvollständigen Hustenstößen. Tiefe, heisere Stimme; früh. Brust; Rasseln und Hitze um 11 Uhr; wie ein Band um oder eine Last darauf; rot; braune Flecken. Schmerz nach rückwärts von der li. Brustwarze. Pneumonie. Herz scheint zu groß. Herzklopfen, < Liegen. Mamillen sind rissig, an der Basis. Scharfes Brennen in den Mammae. Schwacher Nacken; Furunkel darauf. Schwere Schultern. Schmerzen zwischen den Schulterblättern. Kreuzschmerzen, zum Magen; geht gebückt; stützt sich auf die Hände, beim Sitzen. Steißbein; Schmerzen während Stuhl. Tauber li. Arm, < Liegen. Handflächen reißen ein und schälen sich; Ekzeme darauf; Warzen darauf. Taube Finger (re.). Gespannte Kniesehnen (li.). Krampf in der (li.) Wade; FUSSSOHLEN BRENNEN; STRECKT DIR FÜSSE AUS DEM BETT, NACHTS; oder sie sind kalt im Bett; trocken. Zucken einer Gliedmaße, beim Einschlafen. HAUT; trocken; rauh, runzelig, schuppig; JUCKEN, heftig nachts; SPRINGT AUF; eitert und will nicht heilen; Brennen, wenn gekratzt wird; schmerzhafte Empfindlichkeit gegen Luft, Wind, Waschen, usw. Hautausschläge wechseln mit anderen Beschwerden, Asthma, usw. Furunkel in Gruppen. Krätze. Schleichend sich entwickelnde Erysipele. Rhagaden. Ekzeme. Geschwüre. [Haut unterernährt. Eiterung, mit Luftblasen. Örtliche Kongestion. Heißer Scheitel und Fußsohlen. Geneigt, einzelne Körperteile zu entblößen. Verlangt frisch Luft.] Schläfrig, dann Migräne. Schläft einen "Katzenschlaf". Schläfrig bei Tage, nachts schlaflos. Schlaf; unerfrischend; singt im Schlaf. Frost zieht den Rücken hinauf. Hitze; fühlt sich zu heiß; Hitzewellen; mit allgemeinen Klopfen; zwischen den Schulterblättern. Schweiß; in den Achselhöhlen; an Händen oder Füßen.

Ergänzend: ALOE SOCOTRINA, CALCIUM CARBONICUM, SULPHURICUM IODATUM

Verwandt: PSORINUM, [ SELENIUM ], SYPHILINUM

Antidote: MERCURIUS SOLUBILIS, PULSATILLA PRATENSIS, SILICEA TERRA

LEITSYMPTOME

  • kann eigentlich alle Krankheiten heilen, da es immer dann einspringt, wenn andere Medikamente nicht mehr wirken. [GeVi]
  • Behandlung von chronischen Krankheiten; regt den Körper wieder an, bei immer wieder kehrenden Symptomen.
  • Hautprobleme:
    • wird als DAS Anti-Psorikum beschrieben.
    • Hauterkrankungen wie Abszess, Akne, Ekzem, Psoriasis
  • Hitze und Brennen in allen Formen
  • Unregelmäßige Verteilung der Durchblutung im Körper führt zu Hyperämie in verschiedenen Körperteilen (Entzündung, Ödem, Ausschlag)
  • Rote Körperöffnungen (Lippen, Nase, Ohren, After, Harnröhre, Vulva)
  • Abneigung gegen das Baden was den Zustand immer schlechter macht
  • Schlechter Körpergeruch, auch nach waschen
  • Stehen ist immer unangenehm
  • Verschlechterung mit Hunger um 11 Uhr
  • Der Patient ist egoistisch, eigennützig, ignorant
  • Gleichgültigkeit gegen Äußerlichkeiten (4)

ÄTIOLOGIE

MODALITÄTEN

Verschlimmerung

  • < Allgemeine Verschlimmerung durch Hitze; Bettwärme; Überanstrenung
  • < Allgemeine Verschlimmerung im Winter
  • < Allgemeine Verschlimmerung um 11 Uhr mit Hunger
  • < Allgemeine Verschlimmerung im Stehen
  • < Allgemeine Verschlimmerung durch Baden
  • < Allgemeine Verschlimmerung durch unterdrückte Hautausschläge, unterdrückte Absonderungen [RoMo] oder unterdrückte Hämorrhoiden [Pha]
  • < in frischer Luft
  • < Abends, oder nach Mitternacht
  • < Bücken; hochlangen mit den Armen
  • < Überqueren von fließendem Wasser
  • < Abwärtssehen
  • < Pockenimpfung

Besserung

  • > Allgemeine Besserung durch Liegen
  • > Bei Bewegung; beim Gehen
  • > Anziehen des betroffenen Gliedes (ausgestreckte Lage ist unerträglich)

MIASMATIK

SULPHUR ist das Hauptmittel der Psora.

KLINISCHE INDIKATIONEN

Arcus senilis (4); Ekzem (4);

GEISTES- UND GEMÜTSSYMPTOME

Es werden zwei verschiedene Sulphur-Männer beschrieben. Die Sulphur-Frau ist eine Mischform bzw. kann Charakterzüge beider Typen aufweisen. Aber in allen Fällen ist der Egoismus und die Selbstsucht bemerkenswert.

Typ I: Er vermittelt das Bild eines chaotischen Professors. Die Bindung zur Familie oder Freunden ist nicht fest, weil er sich nur mit seinen Studien beschäftigt. Er geht einem Thema bis auf den Grund und fragt bei jedem neuen Thema nach dem Warum. Seine Geistigen Fähigkeiten heben ihn von der Gesellschaft ab und geben ihm ein Selbstvertrauen, dass ihn überheblich, zynisch, herablassend und distanziert werden lässt. Er hat ein unerschütterliches Selbstbewusstsein und hält sich für den Besten, was eine Gleichgültigkeit gegen Äußerlichkeiten (einziges 4-wertiges Mittel!) verursacht.
Das ständige Nachforschen macht ihn müde, seine Geistigen Fähigkeiten brechen schließlich zusammen. Er hat keine Kraft mehr, intensiv zu arbeiten. Er kann seine Arbeit, seine Studien nicht vollenden. Doch je mehr seine geistigen Fähigkeiten abnehmen, desto mehr hält er sich für den Besten. Je weniger Antworten er von der Wissenschaft erhält, desto mehr gehen seine Überlegungen und Diskussionen in die Philosophie.
Er ist dünn, hager und lässt die Schultern hängen. Er hat ein schmuddeliges Aussehen. Wahnidee, alte Lumpen scheinen so schön und fein wie Seide (4-wertig und einziges Mittel in der Rubrik!!!)


Typ II: Hier wird das Bild eines praktischen Idealisten beschrieben. Er ist extrovertiert und bekommt dadurch Aufmerksamkeit der Mitmenschen, die er auch notwendig braucht. Menschen sind von ihm abhängig; er strotzt vor Lebenskraft und ist begeisterungsfähig. Trotzdem ist das Bestreben vorhanden immer der beste und Erste in allem zu sein. Es können auch große Ängste vorhanden sein; vor allem um die Gesundheit der Familie, was phasenweise zu Trübseeligkeit und Depressionen führt. Er ist kräftig gebaut und wirkt sehr vital.

  • Das heißt es gibt zwei recht komplementäre Typen, die sich auch in einem Individuum abwechseln können.

ALLGEMEINSYMPTOME

Langsamer Heilungsprozess bei Wunden (einziges 4-wertiges Mittel! 3-wertig: HEPAR, LACHESIS, NITRICUM ACIDUM, PETROLEUM, SILICEA).
Beschwerden nach Impfung (4) (weiters 4-wertig: SILICEA, THUJA; 3-wertig: MALANDRINUM, MEZEREUM, SARSAPARILLA, VACCININUM, ZINCUM METALLICUM).

Verlangen

Starkes Verlangen nach Süßigkeiten, Braten und Bratensoße, süß-saure Soßen, Schokolade, Speiseeis, Fett, Alkohol (vor allem Bier und Whisky)
Isst generell ausgesprochen gerne.

Abneigungen

Eier, vor allem weiches Eidotter. Fisch. Saure Speisen. Oliven, Limonade, Leber

CHARAKTERISTISCHE SYMPTOME (Schema Kopf zu Fuß)

Kopf

  • Kopfschmerzen (Völle, Schwere, Druck in den Schläfen, Stechen aus den Augen) vor allem morgens; mit Gefühl als wäre ein Band um den Kopf gebunden
  • Blutandrang im Kopf führt zu Kopfschmerzen
  • Hitze im Kopf mit kalten Füßen
  • Reichlicher Haarausfall, wird vom Haarewaschen noch verschlimmert
  • Scheitel schmerzt mit Berührungsempfindlichkeit und Hitze oder Brennen
  • Kopfhaut: jucken, Haut und Haare sind trocken, hart und spröde
  • Schwindel in der Stirn; beim Gehen; an frischer Luft; beim Nach-unten-Sehen; beim Überqueren von fließenden Gewässern
  • Fontanellen bleiben zu lange offen
  • Hydrozephalus mit Kopfschmerzen
  • Periodisch wiederkehrende Migräne (sonntags); zuvor Photopsie

Augen

  • Entzündung der Lider; der Knjunktiva; der Retina
    • Brennende Ulzeration der Lidränder
    • Lidekzem
    • Gerstenkörner und Tumoren der Lider
    • Ulzeration der Hornhaut
    • Retinis bedingt durch Überanstrengung der Augen
  • Schmerzen in den Augen wie Stiche, oder als würden die Augäpfel zerspringen
  • Gefühl von Sand oder Glasnadeln in den Augen wenn man die Lider reibt, was zur Konjunktivitis führt
  • Trockenheit der Augen
  • Hitze und Brennen in den Augen (ARSENICUM ALBUM, BELLADONNA)
  • Zittern der Augen; fibrilläres Zucken der Lider
  • Sinneseinschränkungen:
    • Sieht einen Hof um das Licht
    • Gegenstände erscheinen weiter weg als sie sind
    • Gesichtsverdunkelung wie schwarzer Flor vor den Augen (Trübung des Glaskörpers)
    • Dunkle Punkte schweben vor den Augen
    • Flimmern vor den Augen
    • Arcus senilis (einziges 4-wertiges Mittel! 3-wertig: LYCOPODIUM, PULSATILLA).
  • Lichtscheu
  • Tränenfluss morgens und an frischer Luft; Tränen fühlen sich fettig an (aus beiden Augen)
  • Verklebte Lider; nachts

Ohren

  • Druck und Schmerz im Ohr beim Schlucken und Niesen, wie ulzeriert.
  • Scharfe, schießende oder ziehende Schmerzen im Ohr, erstrecken sich manchmal zu Hals und Kopf.
  • Stiche im linken Ohr.
  • Jucken in den Ohren.
  • Klingeln und Sausen in den Ohren; abends im Bett mir Blutandrang zu Kopf.
  • Schwerhörigkeit mit vorangegangener Überempfindlichkeit des Gehörs; schlimmer nach dem Essen oder nach Schneuzen
  • Schwappen in den Ohren, als wenn Wasser darin wäre
  • Eitrige, übel riechende Otorrhoe, schlimmer im linken Ohr; katarrhalische Absonderung, die alle 8 Tage auftritt
  • Ohren sehr rot (vor allem bei Kindern).
  • Gefühl, als ob die Klänge nicht zu den Ohren, sondern zur Stirn hereinkämen
  • Schwerhörigkeit für die menschliche Stimme (4) (weiters 4-wertig: PHOSPHORUS).

Nase

  • Nase geschwollen, rot und entzündet; innere Ulzeration; Nasenspitze rot und glänzend; mit Geschwulst; je kälter es ist, desto röter ist die Nase
  • Jucken und Brennen in den Nasenlöchern, wie wund.
  • Heftiger, fließender Schnupfen, mit häufigem Niesen; abends und morgens. Chronisch trockener Katarrh; trockene Krusten und leicht blutend. Sinusitis.
  • Brennender Schnupfen in frischer Luft, Nase verstopft im Zimmer
  • Blutige, schleimige Absonderungen, beim Naseputzen
  • Reichliche Sekretion von dickem, gelbem, eitrigem Schleim
  • Trockenheit der Nase
  • Herpes quer über die Nase
  • Polypen und adenoide Wucherungen
  • Nasenbluten schlimmer nachts, beim Liegen auf der rechten Seite
  • Überempfindlicher Geruchssinn für unangenehme Gerüche (einziges 4-wertiges Mittel! 2-wertig: ACONITUM NAPELLUS) mit Geruchsillusionen (wenn er nur an den Geruch denkt)
  • Eingebildeter Geruch wie von altem Schnupfen (einziges 4-wertiges Mittel! 3-wertig: PULSATILLA).
  • Sommersprossen der Nase (einziges 4-wertiges Mittel! 3-wertig: PHOSPHOR); Mitesser auf der Nase.
  • Heuschnupfen

Gesicht

  • Gesichtsblässe, und Ausdruck großen Leidens, wie nach einer langen Krankheit; alt aussehend
  • Augen eingefallen, und blaue Ringe um die herum
  • Hitze und Brennen im Gesicht, mit dunkelrotem Gesicht, oder umschrieben rote Wangen
  • Druck und reißende Schmerzen im Wangenknochen
  • Schwarze Mitesser im Gesicht, besonders an der Stirn, Nase, Oberlippe und am Kinn; Akne
  • Schwellung der Lippen, besonders der Oberlippe; Schwellung der Unterlippe, mit einem Ausschlag darauf
  • Oberlippe und Ränder der Nase trocken, schuppig, rau und brennend, leuchtendrot
  • Geschwollene Stirnadern
  • Brennen und Bohren in der Oberlippe morgens beim Aufstehen, wie roh
  • Schmerzhafter Ausschlag um das Kinn
  • Herpes an den Mundwinkeln
  • Schmerzhafte Drüsenschwellung des Unterkiefers; ziehende, ruckende Schmerzen.
  • Mumps

Mund

  • Geschmack: bitter; teigig; ekelhaft; süßlich; metallisch; sauer; Pappiger Geschmack im Mund (4) (weiters 4-wertig: ANACARDIUM, MERCURIUS SOLUBILIS, VALERIANA OFFICINALIS); morgens;
  • Zunge weiß belegt, mir roter Spitze und Rändern (meist bei akuten Erkrankungen)
  • Blasen und Aphthen an der Zunge und im Mund; brennender Schmerz an der Zunge
  • Starke Trockenheit von Mund, Zunge und Gaumen, mit viel Durst
  • Mund trocken, schal und klebrig morgens
  • Übler oder saurer Geruch aus dem Mund, besonders morgens und nach dem Essen; Mundfäule
  • Ansammlung von Speichel im Mund; blutig, oder salzig; nach dem Essen; Geschmack des Speichels erregt Übelkeit
  • Wunder Mund bei Stillkindern

Zähne:

  • Ziehende, pochende, ruckende oder bohrende Zahnschmerzen; in frischer Luft, oder im geringsten Luftzug; durch kaltes Wasser; bei Berührung; abends und nachts, mit Schmerz in den Unterkieferdrüsen
  • Zähneknirschen
  • Schwellung des Zahnfleischs, mit klopfenden Schmerzen
  • Blutendes Zahnfleisch

Hals

  • Kratzen im Hals; Räuspern, Husten und Freimachen des Halses
  • Halsschmerzen, mit starkem Brennen, Rohheit, Rauhheit und Trockenheit; der Schmerz beginnt auf der rechten Seite und zieht zu linken; Rötung der Tonsillen
  • Stiche im Hals beim Schlucken
  • Druck wie von einem Propf; Gefühl eines Haares, einem Kloß oder eines Splitters im Rachen
  • Ein harter Ball scheint in den Hals aufzusteigen und den Rachen zu verschließen, und den Atem zu nehmen
  • Schmerzhafte Konstriktion den Halses beim Schlucken
  • Brennen hoch in den Hals, mit saurem Aufstoßen; als ob ein (fettiger) Dunst aus dem Magen aufstiege
  • Stiche und Schwellung in der Parotis und den Unterkieferdrüsen.
  • Äußerlich geröteter Hals. Gefühl wie verschwollen im Hals

Atemwege

  • Stimme tief, rau und heiser, besonders morgens; Stimmverlust
  • Rauheit und Kratzen im Hals, mit viel Schleim in der Brust; erregt Husten; starkes Schleimrasseln
  • Lockerer Husten; schlimmer durch Sprechen, morgens; grünlicher, eitriger und süßlicher Auswurf
  • Kurzatmigkeit durch Sprechen, oder beim Gehen in frischer Luft
  • Schwäche der Brust beim Reden; auch abends beim Hinlegen
  • Atemnot; Beklemmung und Angst; nachts beim Liegen auf dem Rücken
  • Erstickungsanfälle, besonders nachts im Bett; möchte Türen und Fester offen haben
  • Trockener Husten
    • abends im Bett, oder beim Erwachen aus dem Schlaf, nachts
    • mit Heiserkeit, Trockenheit im Hals, und wässrigem Schnupfen
    • mit Schmerz im Brustbein, oder mit Stichen in der Brust
    • mit Kopfweh, schlimmer beim Liegen auf dem Rücken
    • in 2 oder 3 heftigen, abgebrochenen Stößen
    • Kitzelhusten; wie von Federstaub im Kehlkopf; verursacht durch Rohheit im Kehlkopf
  • Schmerz
    • wie geprellt im oberen Teil der Bust
    • in der Brust wie verstaucht
    • im Brustbein bei Bewegen des Armes
    • Stiche in der Bust, erstrecken sich zum Rücken oder zum linken Schulterblatt, Gefühl, als wäre das obere Drittel der linken lunge mit dem Schulterblatt vernietet; schlimmer durch tiefes Atmen, durch Bewegung, beim Liegen auf dem Rücken und beim Husten
  • Zusammenschnürungsgefühl in der Brust; Gefühl wie von einem Band um die Brust oder einer Last darauf
  • Enge in der Brust als ob etwas zu schnell gewachsen wäre
  • Druck in der Brust, so dass sie kaum atmen konnte
  • Kongestion (Blutandrang) zur Brust
  • Brennen in der Brust, zum Gesicht aufsteigend
  • Gefühl von Brennen oder Kälte in der Brust
  • Exsudation nach Lungenentzündung; Lungenentzündung verschleppt, nicht auskuriert
  • Asthma jedes mal nach Erkältung
  • Rote und braune Flecken auf der Brust
  • Pleuraerguss

Herz und Puls

  • Gefühl, wie wenn das Herz nicht genug Raum hätte oder vergrößert wäre
  • Herzklopfen mit Angst, schlimmer im Liegen, nachts, im Bett und beim Ersteigen einer Treppe oder eines Hügels
  • Perikarditis, mit Erguss
  • Herzerkrankung im fortgeschrittenen Stadium
  • Stiche in der Präkardialregion
  • Scharfer Schmerz am Herzen, der durch die Brust bis zwischen die Schulterblätter fährt
  • Puls morgens schneller als abends
  • Puls hart, voll und beschleunigt

Abdomen

  • Stiche oder dumpfer, drückender Schmerz in der Leberregion
  • Galle vermehrt; Gallenkolik; chronische oder rezidivierende Gelbsucht.
  • Schwellung und Verhärtung der Leber
  • Stiche in der Milzregion; in der linken Seite des Abdomens, bei tiefem Atmen oder Husten
  • Kneifende Schmerzen um den Nabel, besser durch Blähungsabgang; Spannung und druck in der Nabelgegend
  • Auftreibung des Abdomens
  • Rumpeln und Gurgeln im Bauch; Bewegung im Bauch, wie die Faust eines Kindes
  • Völle und Spannung im Bauch, wie durch eingeklemmte Blähungen
  • Abgang von vielen Blähungen, welche nach faulen Eiern riechen; schlimmer abends und nachts
  • Schwere im Bauch, wie von einem Klumpen
  • Wundheit in beiden Hypochondrien, welche berührungsempfindlich sind, morgens
  • Große Schmerzhaftigkeit und Empfindlichkeit der Bauchdecke (der Bauchmuskeln) wie wund sehr druckempfindlich
  • Kolik und Kneifen im Bauch nach dem Essen oder Trinken, die zum Zusammenkrümmennötigt, was es verbessert; schlimmer nach dem Essen von Süßigkeiten; vor Stuhl
  • Bauchweh, als ob die Eingeweide an Fäden zu einem Knoten zusammengezogen würden; schlimmer beim Vorbeugen
  • Schneiden im Hypogastrium, mit dünnem Stuhl
  • Druck nach unten im Abdomen, gegen den Anus
  • Schmerz, Drängen und Jucken im Mastdarm.
  • Konstitutionelle Neigung zu Hämorrhoiden

Magen

  • Isst wenig, trinkt viel; Appetit mit fehlendem Durst (einziges 4-wertiges Mittel!)
    • Gänzliche Appetitlosigkeit oder Heißhunger
    • Ausgeprägter Heißhunger; muss häufig essen; wenn er nicht isst, Kopfschmerz und Müdigkeit
    • Völliger Appetitverlust; Völlegefühl und Abneigung gegen Speisen, wenn er zu essen beginnt
    • Ständiger Durst; Durst auf Bier; auf eiskalte Getränke
    • Wasser verursacht Völlegefühl
    • Völlegefühl im Magen nach dem Essen nur einer Kleinigkeit
    • Speisen schmecken all zu salzig
  • Milch bekommt nicht und verursacht großes Unbehagen; wässriges Aufstoßen, morgens oder nach den Mahlzeiten
  • Sodbrennen; Brennen im Magen
  • Saures, Fauliges oder Leeres Aufstoßen, besonders nach Mahlzeiten und morgens; schmeckt nach faulen Eiern
  • Aufstoßen, wenn man auf den Magen drückt
  • Erbrechen von Speisen oder sauren Substanzen, morgens, abends, oder nach den Mahlzeiten
  • Ängstlicher Schmerz in der Magengrube; nachts mit Herzklopfen; nach dem Essen; nachts; besser durch Aufstoßen
  • Leeres hinfälliges, schwaches, der Ohnmacht nahes Gefühl gegen 11 Uhr vormittags
  • Schmerzender und brennender Druck und Schwere wie von einem Gewicht im Magen, auch nach dem Essen
  • Stiche im Magen und in der Magengrube.
  • Widerwille gegen Fleisch; [Pha] Verlangen nach Süßigkeiten,Schokolade, Speiseeis, Fett, Fleisch [A.C.Co] die nicht bekommen
  • Übelkeit und Brecherlichkeit; morgens; vor Mahlzeiten; während Stuhl
  • Übelkeit während der Schwangerschaft

Äußerer Hals und Rücken

  • Schwäche der Halsmuskeln; Kind kann den Kopf nicht aufrecht halten; ziehender Schmerz im Rücken, mit Schwäche; sackt im Stuhl zusammen; Hängeschultern
  • Steifheit in Nacken und Rücken
  • Ziehen, Spannung und Stiche im Nacken
  • Lähmungsartiger Schmerz im Nacken wie verstaucht
  • Entzündung der Halsdrüsen
  • Knacken in den Halswirbeln, besonders beim Beugen des Kopfe nach hinten; glaubt zu spüren , wie die Rückenwirbel aneinander vorbei gleiten (beim Umdrehen im Bett)
  •  Ziehender Schmerz zwischen den Schulterblättern, bei Bewegung, und beim Hinlegen
  • Steißbeinschmerzen während des Stuhls
  • Druck im Kreuz vor allem beim Wasserlassen
  • Heftige Schmerzen wie verstaucht oder geprellt im Kreuz, und im Steißbein, besonders im Stehen, beim Bücken oder Aufstehen von einem Sitz
  • Kreuzschmerzen die sich in die Magengrube erstrecken; kann nicht gerade stehen, muss gebückt gehen, kann sich erst nach einiger Bewegung langsam ganz aufrichten
  • Stiche in den Schulterblättern, im Rücken und im Kreuz
  • Verkrümmung der Wirbelsäule; Wirbelkörpererweichung
  • Furunkeln am Nacken; Akne auf dem Rücken

Rektum, Anus und Stuhl

  • Brennen und Druck im Rektum während Stuhl; Brennen im Anus nach Stuhl
  • Heftige Stiche und Kribbeln im Rektum, besonders abends
  • Heftiges Jucken oder Brennen in Rektum und Anus; schlimmer durch Hitze, besser durch Kälte
  • Anus rot, entzündet, geschwollen, mit roten Venen bedeckt; durchbohrende und wunde Schmerzen im Anus
  • Viel Feuchtigkeit um den Anus, mit Wundheit und Jucken. Nässe im Rektalbereich durch Herraussickern von Sekret aus dem Anus
  • Herabdrängen im Anus, vormittags im Sitzen, mit Tenesmus (Stuhlzwang)
  • Gefühl im Rektum nach Stuhl, als ob etwas zurückbliebe
  • Jucken im Perineum, mit weichem Stuhl
  • Häufiger, vergeblicher Stuhldrang
  • Plötzlich starker Stuhldrang
  • Konstitutionelle Neigung zu Hämorrhoiden
  • Hämorrhoiden; feuchte, blinde; während der Schwangerschaft; große Trauben, die wund und empfindlich sind, wie roh schmerzen, brennen, bluten, beißen
  • Dysenterische Stühle, mit Kolik; Pressen und heftiger Tenesmus, besonders nachts
  • Unwillkürlicher Stuhl beim Niesen oder Lachen, mit Blähungsabgang
  • Übelriechende Blähungen
  • Stühle wässrig; schaumig; grün, oder blutiger Schleim; pappig, grünlich gelb; übel riechend; schleimig; hart; klebrig; blutig; wund machend; halbflüssig; unwillkürlich
  • Ausscheiden von Fadenwürmern beim Stuhl
  • Verstopfung; Stühle hart, wie verbrannt; spärlich, schwierig und unzureichend.
  • Durchfall abwechselnd mit Verstohpfung
  • Diarrhoe nach Bier (einziges 4-wertiges Mittel! 3-wertig: LYCOPODIUM).
  • Durchfall einige Stunden nach Mitternacht, oder früh morgens aus dem Bett treibend, vor allem gegen 5 Uhr oder 6 Uhr; kann jeden Morgen mehrere Stuhlentleerungen haben
  • Durchfall mit wechselhaftem Aussehen und Konsistenz; breiartig; faulig riechend; schmerzlos; wie Wasser; gräulich; schaumig; schlimmer nach Milchgenuss
  • Durchfall von Säuglingen mit blassem Gesicht, die stark schwitzen, schläfrig benommen sind und mit halboffenen Augen daliegen, keinen Urin lassen, Krämpfe der Extremitäten haben und schreiend aufwachen. Säuglingskoliken. Nabelekzem
  • Kinder: Dicker Bauch, abgemagerte Gliedmaßen

Harnorgane

  • Harnverhalt
  • Jede Erkältung schlägt sich auf die Blase
  • Häufiger Harndrang, besonders nachts, mit reichlicher Ausscheidung
  • Ständiger Drang, mit spärlichem Urin
  • Plötzlicher Harndrang, muss gleich Wasser lassen, sonst würde der Urin unwillkürlich abgehen.
  • Zerren in der Blase morgens nach dem Wasserlassen
  • Schmerzhafte, vergebliche Anstrengungen zum Wasserlassen
  • Druck bald nach dem Wasser lassen, wie von einer vollen Blase
  • Nächtliches Einnässen
  • Brennen in der Harnröhre, auch beim Wasserlassen; Brennen hält nach dem Harnen noch an
  • Stiche und schießende Schmerzen in der Harnröhre; im vorderen Teil
  • Jucken in der Harnröhre
  • Der Strahl hört zwischendurch auf, oder ist dünner als gewöhnlich


Urin:
trübe (mit Schleim und Eiter versetzt); rötlich; übel riechend; wund machend; fettiges Häutchen

Männliche Genitalien

  • Hoden und Hodensack sehr schlaff
  • Druck und Spannung in den Hoden und Samensträngen
  • Jucken des Skrotum (Hodensack), morgens beim Erwachen; abends beim Zubettgehen
  • Feuchtigkeit und Wundheit des Skrotums
  • Hydrozele (Wasserbruch)
  • Pollution (unwillkürlicher Samenerguss) mit Brennschmerz in der Harnröhre
  • Penis ist kalt
  • Sexuelle Potenz schwach; oder Impotenz
  • Verhärtung der Hoden
  • Stinkender Schweiß und die Geschlechtsteile
  • Erschöpfung morgens nach einer Pollution
  • Rückenschmerz und Schwäche der Gliedmaßen nach Geschlechtsverkehr, verbunden mit Traurigkeit und Reizbarkeit
  • Protatitis; Proatatahypertrophie
  • Abgang von Prostatasekret in langen Faden nach Wasserlassen und Stuhlgang
  • Ejakulation schon beim Berühren einer Frau
  • Sperma ist geruchlos, wässrig
  • Jucken der Eichel
  • Vorhaut ist entzündet, geschwollen, gerötet, brennt mit Phimose (Vorhautverengung)
  • Vorhaut steif und hart wie Leder
  • Bedeutende Menge übel riechenden Smegmas, dadurch Jucken der Eichel

Weibliche Genitalien

  • Vulva und Vagina brennend, juckend und wund schmerzend, schlimmer bei Sitzen
  • Brennen in der Scheide, dass sie kaum sitzen konnte
  • Wundheitsgefühl in der Vagina bei Beischlaf
  • Brennender wund machender Weißfluss
  • Herabdrängen im Beckenraum zu den Geschlechtsteilen hin, schlimmer im Stehen
  • Ausfluss gelbem Schleims, bennend und wund machend
  • Lästiges Jucken der Geschlechtsteile, mit Ausschlagsblüten umher
  • Schwächegefühl in den Genitalien
  • Scharfes Brennen in den Brüsten
  • Brustwarzen sind eingerissen, auch an der Basis, so dass es aussieht, als ob die Warze abfallen wollte; schründend, brennend, blutend; schmerzend nach dem Stillen, der Schmerz erstreckt sich bin zum Rücken
  • Erysipelartige Entzündung der Mammae; sie sind rot, heiß, hart, mit von den Brustwarzen ausgehenden roten Streifen, und stechenden Schmerzen
  • Wochenbettsepsis, mit hohem Fieber, starkem Schweiß am ganzen Körper, Empfindlichkeit des Abdomens und Benommenheit
  • Übler Geruch der Geschlechtsteile, mit übel riechendem Schweiß an den Oberschenkeln
  • Uterusprolaps vom Hochlangen mit den Armen
  • Brust- und Uteruskrebs
  • Unterentwicklung der Brüste, des Uterus, der Geschlechtsteile (mit Anorexie bei Mädchen)

Menstruation:

  • zu spät (einziges 4-wertiges Mittel!)
  • Unregelmäßig, Unordgung des monatlichen Blutflusses; verspätet, von kurzer Dauer, schwach; dick, übel riechend, schwarz und so scharf, dass sie die Schenkel wund macht
  • Schneidernder Schmerz im Uterus während der Menstruation
  • Während der Menses Kopfschmerz, Blutandrang zum Kopf, Nasenbluten; Druck in der Magengrube
  • Vor Menses, Kopfschmerz; Völle im Brustkorb
  • Ausbleiben der Menstruation infolge geringer körperlicher oder psychischer Erregung
  • Amenorrhoe.

Extremitäten

  • Schwäche und Zittern der Glieder, besonders der Hände und Füße
  • Schwäche der Gelenke
  • Glieder schlafen ein, besonders beim Hinlegen
  • Geprelltes Gefühl und ziehende, reißende Schmerzen in den Gliedern
  • Krampfartige Schmerzen in den Muskeln der Glieder, bei Bewegung
  • Panaritium
  • Arthritis; schlimmer durch Überhitzen und besser durch kalte Anwendungen

Obere Extremitäten

  • Rheumatische, ziehende, reißende Schmerzen in den Schultern (links), Armen und Fingern
  • Schmerz der linken Schulter (einziges 4-wertiges Mittel! 3-wertig: LEDUM, RHUS TOXICODENDRON, SANGUINARIA).
  • Stiche zwischen der rechten Schulter, bei Bewegung, erstrecken sich in die Brust
  • Gefühl von Schwäche und Mattigkeit in den Oberarmen
  • Schmerz wie verstaucht und Steifheit im Handgelenk, schlimmer morgens
  • Sehr ekliger, übel riechender (nach Knoblauch) Schweiß in den Achseln
  • Starkes Brennen in den Handflächen
  • Heiße, schweißige Hände
  • Haut der Hände hart, trocken und rissig; Haut schält sich ab
  • Niednägel
  • Dicke, rote Frostbeulen an den Fingern
  • Taubheit der Finger, wie abgestorben
  • Geschwüre um die Nägel herum.
  • Juckende Bläschen am Handrücken
  • Hautausschläge: juckende Bläschen zwischen den Fingern (einziges 4-wertiges Mittel! 3-wertig: PHOSPHOR).
  • Schwielen an den Händen (einziges 4-wertiges Mittel! 3-wertig: GRAPHITES).

Untere Extremitäten

  • Schwäche und Schwere der Glieder beim Gehen; heftige, schießende Schmerzen im Hüftgelenk; schlimmer durch Berührung oder Bewegung; durch Umdrehen im Bett; kann nicht vom Bett aufstehen
  • Krampfartige, spannende Schmerzen in den Muskeln des Oberschenkels
  • Jucken und Wundheit zwischen den Oberschenkeln beim Gehen
  • Steifheit der Knie und Knöchelgelenke
  • Spannung in den Kniegelenken, wie kontrahiert beim Auftreten
  • Bohren in Knie und Schienbein
  • Unsicherer, unfester Gang
  • Matter Schmerz in den Waden nachts im Bett
  • Ein Bein zuckt beim Einschlafen
  • Verstauchter Schmerz im linken Knöchel, bei Stehen oder Gehen
  • Steifheit der Knöchel
  • Krämpfe in den Waden und Fußsohlen, besonders nachts; sogar beim Gehen sind die Waden schmerzhaft, wie zu kurz
  • Brennen in den Sohlen; möchte sie aufgedeckt haben
  • Hitzewallungen der Füße (einziges 4-wertiges Mittel!).
  • Trockene Haut an den Fußsohlen
  • Bohrende, schneidende Schmerzen in den Zehen; um die Nägel herum
  • Hühneraugen, mit Wehtun und bohrenden Schmerzen
  • Kälte der Füße, besonders der Sohlen
  • Kalter Schweiß an den Füßen; übelriechend

Haut

  • Ausschläge beinahe jeder denkbaren Art
  • Ameisenlaufen am ganzen Körper
  • Sommersprossen
  • Haut ist trocken, rau; faltig, runzelig; sich abschuppend
  • Jucken: wollüstig; sehr starker Juckreiz; schlimmer nachts im warmen Bett; Kratzen (erleichtert oder beseitigt den Juckreiz), erzeugt aber Bluten, Brennen oder andere Schmerzen; schlimmer nach Waschen; schlimmer durch Wolle; kommt in Frühling wieder; bei feuchtem Wetter
  • Unheilsame Haut; aufspringend, eitert, keine Heilungstendenz; schmerzhaft empfindlich gegen Luft, Wind, Waschen usw.
  • Kleine Schnitte und Verletzungen entzünden sich und eitern
  • Hautausschläge abwechselnd mit anderen Beschwerden, Asthma oder dgl.
  • Furunkel in Gruppen
  • Skabies
  • Rhagaden
  • Geschwüre mit erhabenen, geschwollenen Rändern, bluten leicht; umgeben von Pickeln und einem übel riechenden Eiter absondernd
  • Langsam sich ausbreitendes Erysipel
  • Wundheit in den Hautfalten
  • Eiterung, Abszesse voller Luftblasen
  • Varizen; Ulzeration und Ruptur der Venen, mit Blutung.
  • Ekzem (4) (weiters 4-wertig: GRAPHITES, RHUS TOXICODENDRON).

Fieber und Frost

  • Frost, der den Rücken herauf läuft
  • Frösteln jeden Morgen im Bett, gefolgt von Hitze und reichlichem Schwitzen
  • Häufiges inneres Frösteln, ohne Durst
  • Hitze an Nachmittag und Abend, mit trockener Haut und übermäßigem Durst
  • Häufige Hitzewallungen; enden manchmal mit etwas Feuchtigkeit und Schwäche
  • Fliegende Hitze
  • Fühlt sich überhitzt, (verlangt offene Fenster)
  •  Hitzegefühl mit allgemeinen Pulsieren (als wenn alles an ihm zitterte und pochte); brennendes Hitzegefühl zwischend den Schulterblättern
  • Schweiß: an einzelnen Körperteilen; und den Achseln; an Händen und Füßen
  • Starker Nachtschweiß an Nacken und Hinterkopf, nach Schwefel riechend
  • Schwitzen bei der kleinsten Anstrengung
  • Schweiß ohne Erleichterung
  • Remittierendes Fieber
  • Frost und Fieber; keine Reaktionsfähigkeit; ständiges Schwächegefühl
  • Septische Kindbettfieber

Schlaf

  • Tiefer, schwerer, nicht erquickender Schlaf, (er wacht ganz erschöpft davon auf)
  • Unwiderstehliche Schläfrigkeit (nach langem Schlaf); danach Migräne
  • Schlaf in Nickerchen, Katzenschlaf (Er wacht nachts alle halbe Stunden auf und kann bloß gegen Morgen ein paar Stunden schlafen)
  • Schlafen tagsüber, hellwach nachts
  • Schwatzen, Rucken und Zucken im Schlaf
  • Erwacht aufschreckend oder mit einem Schrei aus dem Schlaf
  • Singt im Schlaf oder erwacht singend
  • Schlaflosigkeit nach Mitternacht: nach 3 Uhr; nach 4 Uhr; nach 5 Uhr: jeweils 4-wertig in der Rubrik!

Träume

  • Lebhafte, schreckliche, verdrießliche, ängstliche Träume, die dem Gedächtnis eingeprägt bleiben

BESONDERE HINWEISE

Typisches Erscheinungsbild

Sulfur paßt zu Menschen, die mager sind, rote Wangen haben, etwas dicklich sind, sie haben oft stumpfes, zerzaustes Haar, eine trockene Haut. Sie sind oftmals etwas schlampig, faul, egozentrisch, pedantisch, aber auch freundlich und ideenreich. Zudem neigen sie zur Angeberei und Überteibung, obwohl sie von dem, von dem sie reden, keine Ahnung haben.

Sulfur, die Schwefelblüte, ist für Menschen, die zu Akne, unreiner, trockener Haut neigen, immer ungepflegt aussehen, die sich aber auch nicht waschen wollen. Obwohl sie normal essen, sind sie oft zu dünn und auch schwach. Langes Stehen ist ein Qual. Sie sind sehr geschäftig, voller Ideen und Tatendrang, dies schägt aber plötzlich um in Faulheit und Desinteresse. Oftmals sind sie sehr Ich-bezogen, schnell gereizt, depressiv.

Der typische Sulphur-Patient ist hager und schmal, er hat hängende Schultern. Aber Sulfur passt auch auf kleine Menschen. Das Haar ist ohne glanz und wirkt spröde, die Haut im Gesicht wirkt schmutzig und wird auch durch Waschen nicht sauberer.

Oft finden sich auf dem Kopf Schuppen und auf der Stirn und auf der Nase Mittesser. Sulfur-Patienten sind oft unsauber und unordentlich, haben einen Hang zum Philosophischen, was ihnen den Ruf des zerlumpten Philosophen einbrachte. Dabei sind sie gleichgültig was ihr Äußeres betrifft. Aber auch Vergnügen und das Wohl der Anderen sind ihnen egal. Manchmal ist auch ein gewisser Fanatismus vorhanden.

Obwohl eine gewisse Unreinlichkeit vorherrscht, sind diese Patienten empfindlich gegen üble Gerüche.

Die Patienten erfreuen sich an Dingen, die nicht schön sind, zum Beispiel an alter, zerschlissener Kleidung.

Für Sulphur-Patienten ist stehen die unangenehmste Körperhaltung. Sie versuchen sich immer hinzusetzen.

Sulfur-Patienten haben kur vor der Mittagszeit eine Verschlimmerung ihrer Leiden, zu zusätzlicher Schwäche, großen Hunger oder ein extremes Gefühl der Leere im Magen.

Die Patienten haben Durst, wenig Hunger. Dabei ist der Patient meist mager, obwohl er viel isst.

Die Sulfur-Patienten essen gerne Fett, Fleisch und Süßigkeiten. Zusätzlich besteht ein starkes Verlangen Alkoholika.

Die Sulfur-Patienten zeigen häufig eine Neigung zu Hautausschlägen. Sie haben eine trockene, rauhe Haut, die schuppt und juckt. Das Jucken wird schlimmer durch Bettwärme. Verletzungen eitern schnell, so daß eine kleine Verletzung der Haut bereits eitert.

Es treten periodisch Krankheiten oder Symptome auf, also zum Beispiel Epilepsie, Krampfanfälle oder Alkoholismus.

Sulfur-Patienten sind nicht selten Messis, d.h. sie sammeln gerne jegliche Gegenstände und geben sie nicht mehr her.

Ansonsten ist Sufur mehr ein Konstitutionsmittel und wird in der klassischen Homöopathie hochdosiert gegeben. Für diese Anwendung ist jedoch ein ausgebildeter Homöopath zuständig, von einer Selbstbehandlung wird in diesem Fall abgeraten.

Ein wesentlicher Teil der charakteristischen Symptome des Schwefels findet seine Ausprägungen auf der Haut. Diese ist gelblich-schmutzig, rau und schlecht heilend mit Neigung zu Ekzemen und zu Hautinfektionen. Typische Leitsymptome sind: Die Haut ist rau, unrein, brennend und juckend

Hautausschläge aller Art werden schlimmer beim Waschen, venöse Stauungen chronischer Art. Als Folge der Venenstauungen treten die Wallungen zum Kopf mit Hitzegefühl auf, ferner kalte Hände und kalte Füße.


Arzneimittelbild bei Kindern:
Sulfur empfiehlt sich für Babys, die Nachts die Bettdecke wegtreten, so daß es unmöglich ist, sie zugedeckt zu halten. Auch für hungrige Kinder, die wirklich alles herunterschlucken, und die jeden beim Essen beobachten, ist es geeignet. Manche Kinder haben einen aufgeblähten Bauch (einziges 4-wertiges Mittel! 3-wertig: BARIUM CARBONICUM, CALCIUM, CAUSTICUM), obwohl sie sonst eher dünn sind.


Hauptanwendungsgebiete

Ekzeme, Durchfall, Weissfluss, Epilepsie, Krampfanfälle, Alkoholismus, Verstopfung und Schlafstörungen, Hämorrhoiden, Hautausschlägen, Akne

Anwendungsgebiete von Sulfur

Akne - chronische - waschen verschlechtert, Bindehautentzündung, Verstopfung - brennend, Juckreiz After, Jugendliche - Menstruation - schwache, Nasenpolypen, Fieber, Frauen - Menstruation - schwach, Verdauungsschwäche, Frauenbeschwerden, Katarrh, Muskelkrämpfe, Hautentzündung, Husten, Durchfall, Neurodermitis, Psoriasis, Blähungen - übel riechend, Strahlen, Kopfschmerzen, Entzündungen der Atemorgane, Ekzeme - brennend, Weissfluss, Furunkel - chronisch, Stoffwechsel, Röteln, Gerstenkorn, Medikamente, Rückenschmerzen, Leber- und Verdauungsschwäche, Reizbarkeit, Schlafstörungen, Erbrechen, Depressionen, Ekzem - während der Periode schlechter, Sodbrennen - Starke Schwäche gegen 11 Uhr, Haarausfall - Durch Krankheit, Neigung zu Furunkeln, Windeldermatitis, Wechseljahrsbeschwerden, Prämenstruelles Syndrom, Furunkel, Jugendliche - Akne, Appetitlosigkeit - überschüssige Magensäure, Afterjucken, Rheuma - Entzündungen, Jugendliche - Menstruation verspätet, Ohnmacht - Schwäche, Migräne, Leberstörungen, Nasenpolypen - Schorf trocken, Juckreiz, Akne - Befinden Schlechter durch Wärme, Diarrhö, Schnupfen, Verstopfung - brennende Schmerzen, Brennende Hände - schwitzend, Hämorrhoiden, Steife Gelenke, Frauen - Wechseljahre - Hitzewallung, Ekzeme, Allergien - Hautausschläge durch Bettwärme oder Wasser, Hämorrhoiden - brennende, Analfissur, Verstopfung, Nervöse Störungen und Schwächezustände, Entzündungen des Magen-Darm-Kanals, Unreine Haut, Bronchitis - chronische, Ausschlag – Ekzem – Vorwiegend trocken, Rheumatische Beschwerden, Analfissuren, Wundsein, Antriebsschwäche, Masern, Vergiftung, Leichte Rückenschmerzen, Akne, Frauen - Menstruation - verspätet, Frauen - Wechseljahre - Emotionale Störungen, Milchschorf, Sodbrennen, Chronische Hautkrankheiten, Magen-Darm-Infekte, Wechseljahresbeschwerden, Entzündungen der Harn- und Geschlechtsorgane, Durchfall - am frühen Morgen, Windpocken, Bronchitis - chronisch, Brennende Lippen, Juckende Ekzeme und Hauteiterungen

Bewährte Indikationen

Thema des Arzneimittels

Körperlich:


Psychisch:


Hinweise zur Signatur:


Symbolik, Mythologie, Analogien aus Literatur und Künsten:

VERWANDTE MITTEL

GRAPHITES, PSORINUM, SELENIUM, SYPHILINUM

Komplementärmittel/Ergänzungsmittel

ACONITUM NAPELLUS, ALOE SOCOTRINA ARSENICUM ALBUM, BELLADONNA, CALCAREA CARBONICA, NUX VOMICA, PULSATILLA PRATENSIS, PYROGENIUM, RHUS TOXICODENDRON, SEPIA SUCCUS, SULPHUR IODATUM

Folgemittel

Zyklen

Kollateralmittel/Vergleichsmittel

Antidote

ACONITUM NAPELLUS, CAMPHORA, CHAMOMILLA, CHINA, MERCURIUS SOLUBILIS, PULSATILLA PRATENSIS, RHUS TOXICODENDRON, SEPIA SUCCUS

Es antidotiert

CHINA, JODUM, MERCURIUS SOLUBILIS, NITRICUM ACIDUM, RHUS TOXICODENDRON, SEPIA SUCCUS

QUELLEN

C.M. Boger: Synoptik Key; Similimum-Verlag; ISBN 3-930256-30-4
Roger Morrison: Der Homöopathischen Leitsymptome und Bestätigungssymptome; Kai Kröger Verlag; ISBN 3-9801945-5-8
Eugene B. Nash: Leitsymptome in der homöopathischen Therapie; Haug; ISBN 3-8304-7122-X
William Boericke: Handbuch der homöopathischen Materia medica; Haug; ISBN 3-8304-7205-6
S. R. Phatak: Homöopathische Arzneimittellehre; URBAN & FISCHER; ISBN 3-437-56861-2
George Vithoulkas: Essenzen homöophatischer Arzneimittel; Faust Verlag; ISBN 987-3-929911-06-0
Adolf Voegeli: Leit- und wahlanzeigende Symptome der Homöopathie; Haug; ISBN 3-8304-7196-3
Radar 9, Archibel

LINKS

Hahnemann, Samuel: Reine Arzneimittellehre, Teil 4


Typische Symptome (Leitsymptome)

  • Der Patient hat Kopfschmerzen am Wochenende. Die Kopfschmerzen sind wie ein Band um den Kopf, der Scheitel brennt, beschwerden werden schlimmer durch Gerüche und besser durch kalte Anwendungen
  • Der Patient hat eine Konjunktivitis und ein Gefühl von Sand im Auge
  • Der Patient hat eine starke Geruchsempfindlichkeit
  • Der Patient hat ein Gefühl von Leere und Hunger täglich gegen 11 Uhr
  • Der Patient leidet unter Diarrhoe oder weicher Stuhl am Morgen
  • Der Patient hat übel riechende Blähungen
  • Der Patient hat Hämorrhoiden
  • Der Patient hat Rektalfisteln
  • Der Patient hat einen Juckreiz und Brennen am Rektum, welche sich durch Hitze verschlechtern un durch Kälte bessern
  • Der Patient hat einen nächtliche Erstickungsanfälle; fährt aus dem Schlaf hoch
  • Der Patient leidet unter Schlaflosigkeit; schläft 3-4 Std. gut, döst dann vor sich hin
  • Der Patient hat brennende Füße in der nacht, streckt sie unter der Decke hervor
  • Der Patient hat Hautausschläge, die gewöhnlich feucht und meist stark juckend sind. Das Jucken verschlechtert sich durch Hitze, Bettwärme, in der Nacht und durch Baden
  • Der Patient hat einen unangenehmen Körpergeruch
  • Der Patient hat ein ungepflegtes Äußeres
  • Der Patient hat ist unsauber
  • Der Patient hat ist chaotisch
  • Der Patient hat eine Abneigung gegen waschen
  • Der Patient hat Hauterkrankungen
  • Der Patient ist egoistisch, eigennützig, ignorant
  • Der Patient philosophiert und theoretisiert viel Leidenschaft zum Sammeln von alten Gegenständen
  • Der Patient leidet unter einer juckenden, brennenden Haut, hat aber keine Ausschläge
  • Der Patient leidet unter Hautausschlägen, die brennen, jucken, schuppen, aber trocken sind. Diese Beschwerden verschlimmern sich bei Kratzen, Waschen und im Bett
  • Der Patient leidet unter einer juckenden Haut, Kratzen wird zu Beginn angenehm empfunden, danach brennt die Haut allerdings
  • Der Patient hat rote Körperöffnungen
  • Der Patient hat heiße Füße, zieht sie unter der Bettdecke hervor oder deckt sich ganz auf
  • Der Patient ist vormittags um 11 Uhr auf einmal schwach, muß etwas essen
  • Der Patient leidet unter unangenehmen Ausscheidungen, auch Schwitzen
  • Der Patient leidet unter einen zu leichten Schlaf. Alles weckt ihn auf, zwischen 2-5 Uhr kann er gar nicht schlafen
  • Der Patient leidet morgens unter Durchfall
  • Der Patient leidet unter Verstopfung, der Stuhl ist groß und schmerzt
  • Der Patient will süßes
  • Der Patient verträgt keine Milch


Das Leiden wird verbessert durch Anstrengung, Bewegung, warmes Wetter, rechts liegen, Aufdecken, frische Luft


Das Leiden wird verschlechtert durch

Das Leiden wird verschlechtert durch Bettwärme, im Stehen, beim Liegen, Süßigkeiten, am Vormittag und am Abend, beim sich waschen, trockene Haut, beim Aufstehen, durch Nässe, kurz vor dem Mittagessen


Hausapotheke

Hämorrhoiden

- brennende, Jucken und brennen, geröteter After, verliert weichen Stuhl: Sulfur D 12 zweimal täglich zwei Globuli bis eine Besserung eintritt

Frauen - Menstruation - verspätet

Periode ist zu spät, ist kurz, ist spärlich, ist schwierig, ist dick, ist schwarz, ist wundmachend, setzt manchmal plötzlich aus, ist unregelmäßig, vor der Periode treten Kopfschmerzen auf, Frau ist sehr vergesslich, ist immer sehr beschäftigt, ist gereizt, ist depressiv, ist schwach besser durch auf der rechten Seite liegen, durch trockenes und warmes Wetter schlechter durch Ruhe, durch Stehen, durch Bettwärme, durch Waschen, durch Baden, am Morgen, am Vormittag (11 Uhr), in der Nacht, durch Alkohol Sulfur D 6 eine Tablette oder drei Globuli dreimal täglich

Appetitlosigkeit - überschüssige Magensäure

Totale Appetitlosigkeit oder auch Heißhunger, zu viel Magensäure, mag keine Milch Sulfur D 12 - zweimal täglich zwei Globuli bis eine Besserung eintritt

Bronchitis - chronische

Eine bereits lange anhaltende chronische Erkrankung Sulfur D 30 zweimal täglich zwei Globuli bis eine nachhaltige Besserung eintritt

Haarausfall - Durch Krankheit, Medikamente, Strahlen, Stoffwechsel, Vergiftung

Haar ist ohne Glanz und trocken, schuppig und struppig. Die Kopfhaut brennt, juckt und ist empfindlich. manchmal auch Ausschläge auf der Kopfhaut. Schlechter durch Bettwärme Sulfur D12 Einmal täglich über Wochen

Magen-Darm-Infekte

Wie faule Eier, Abwechselnd Durchfall und Verstopfung, durch Fleisch, Milch und Süßes, muß Morgens gleich auf Klo Sulfur D12 zwei bis dreimal täglich bis eine Besserung eintritt

Akne - Befinden Schlechter durch Wärme

Viele Pickel und Mitesser, Haut trocken und unrein Schlechter durch Bettwärme und nach dem Waschen Sulfur D12 dreimal täglich bis eine nachhaltige Besserung eintritt

Hämorrhoiden

Patient reizbar und pessimistisch, hat eine unreine Haut, leidet unter Körpergeruchgeruch, mag kein kaltes Wasser, ist oft müde, will an frische Luft, hat kalte Hände, Füße schwitzen kalt Verbessert sich bei Wärme Sulfur D30 einmal täglich zwei Globuli bis zur Besserung

Gerstenkorn

Gerstenkorn tritt immer wieder auf. (Wenn Staphisagria nicht hilft) Sulfur D12 zweimal täglich

Afterjucken

Afterjucken und Afterbrennen Sulfur D 30 einmal täglich zwei Globuli bis eine Besserung eintritt

Allergien - Hautausschläge durch Bettwärme oder Wasser

Starkes Jucken, starkes Kratzen, besonders nach Antibiotika Sulfur D12 dreimal täglich bis eine Besserung eintritt

Verstopfung - brennend

Harter, trockener Stuhl, Schmerzen bei der Entleerung, schwarzer Stuhl, Analregion gereizt, Brennen bei der Entleerung, der Betroffene will wegen der Schmerzen nicht auf Klo Sulfur D6 zweimal täglich zwei Globuli bis eine Besserung eintritt

Nasenpolypen - Schorf trocken

Trockener, chronischer Schnupfen, Polypen vergrößert, manchmal Nasenbluten Sulfur D 6 zweimal täglich zwei Globuli bis zur Besserung

Bronchitis - chronisch

Eine seit langem bestehende, chronische Bronchitits Sulfur D30 zweimal täglich zwei Globuli bis eine nachhaltige Besserung eintritt

Neigung zu Furunkeln

Viele eitrige Pickel, Mitesser, trockene unreine Haut. Schlechter durch Bettwärme und nach dem Waschen Sulfur D12 Ein bis dreimal täglich - über Wochen bis Monate

Nasenpolypen

Nasenpolypen Sulfur D 30 Fünf Tage lang einmal täglich zwei Globuli

Antriebsschwäche

Patient ist träge, müde, empfindlich, ist anderen gegenüber interessenlos, mag kein kaltes Wasser Verbessert sich bei Wärme Sulfur D30 Einmal täglich zwei Globuli bis eine Besserung eintritt

Ekzem - während der Periode schlechter

Chronische Ekzeme Verschlechtert sich während der Periode und in den Wechseljahren Sulfur D 12 dreimal mal täglich zwei Globuli bis zur Besserung

Jugendliche - Menstruation - schwache

Periode zu spät, kurz, spärlich, schwierig, dick, schwarz, wundmachend, plötzlich aussetzend, unregelmäßig, vor der Periode Kopfschmerzen, sehr vergesslich, immer sehr beschäftigt, gereizt, depressiv, schwach Besser durch Liegen auf der rechten Seite, trockenes, warmes Wetter Schlechter durch Ruhe, Stehen, Bettwärme, Waschen, Baden, am Morgen, vormittags (11 Uhr), in der Nacht, Alkohol, periodisch Sulfur D 6 eine Tablette oder drei Globuli dreimal täglich

Furunkel - chronisch

Starke Absonderungen, Patient ist dünn Sulfur D 30 dreimal mal täglich bis zum Aufbrechen und zur Freisetzung des Eiters

Frauen - Wechseljahre - Emotionale Störungen

Reizbar, depressiv, unordentlich, depressiv, Hitzewallung mit Schweißausbrüchen am ganzen Körper, brennende Handflächen und Fußsohlen im Bett, hellgelbe Hautfarbe, kräftig gebaut, mager, mag kein Milch, Fleisch, will gewürzten Speisen Besser durch trockenes, warmes Wetter, durch auf der rechten Seite liegen schlechter durch Bettwärme, durch Wärme, durch Ruhe, beim Stehen, durch Waschen, durch Baden, am Vormittag 11 Uhr,in der Nacht, durch alkoholische Reizmittel Sulfur D 12 eine Tablette oder drei Globuli zweimal täglich oder bei Bedarf

Sodbrennen - Starke Schwäche gegen 11 Uhr

Starke Übersäuerung, starker Hunger verursacht Schwäche gegen 11 Uhr, der Betroffenen ist Appetitlos oder hat Heißhunger Sulfur D30 einmal täglich zwei Globuli bis eine Besserung eintritt

Blähungen - übel riechend

Wie faule Eier, Abwechselnd Durchfall und Verstopfung, durch Fleisch, Milch und Süßes, muß Morgens gleich auf Klo besonders gut bei Magen-Darm-Infekten Sulfur D12 zwei bis dreimal täglich bis eine Besserung eintritt

Sehr alte Blutergüsse

Alte Blutergüsse, die nicht abheilen, sehr gut nach Arnica oder Ledum Sulfuricum acidum D 30 zweimal täglich bis eine Besserung eintritt zwei Globuli

Akne - chronische - waschen verschlechtert

Chronische Akne, harte rauhe Haut, kleine wunde Stellen, die rot und wund sind Schlechter durch Wasser und Waschen Sulfur D6 zweimal täglich bis eine Besserung eintritt eine Tablette

Hämorrhoiden

Hämorrhoiden sind brennend und juckend, besonders bei Bettwärme. After hat gerötete Stellen, auch andere Körperöffnungen sind rot. Patient hat Durchfall abwechselnd mit Verstopfung. Schlechter durch Stehen, Wärme, Bier, inder Nacht. Sulfur D12 Einmal täglich

Frauen - Menstruation - schwach

Periode zu spät, zu kurz, zu spärlich, zu schwierig, dick, schwarz, wundmachend, setzt manchmal plötzlich aus, zu unregelmäßig, vor der Periode Kopfschmerzen, Frau zu sehr vergesslich, ist immer sehr beschäftigt, ist gereizt, ist depressiv, ist schwach besser durch auf der rechten Seite liegen, durch trockenes und warmes Wetter schlechter durch Ruhe, durch Stehen, durch Bettwärme, durch Waschen, durch Baden, am Morgen, am Vormittag (11 Uhr), in der Nacht, durch Alkohol Sulfur D 6 eine Tablette oder drei Globuli dreimal täglich

Jugendliche - Akne

Rauhe, trockene, schuppige Haut, gerötet, entzündet, Juckreiz, Brennen, starke Pickelbildung, unsauberes Gesicht, als ob es nicht gewaschen wäre. der Betroffene neigt zur Verstopfung, hungrig, doch isst wenig, starkes Verlangen nach Süßem, sehr durstig, empfindet brennende Hitze. Der der Betroffene ist hitzig und hat ein ungepflegtes Aussehen. Die Haut heilt schlecht. Besser durch Liegen auf rechter Seite, trockenes, warmes Wetter Schlechter durch Wasser, Kratzen, Ruhe, Waschen, Bettwärme Sulfur D 6 jeweils eine Tablette oder drei Globuli am Morgen und am Abend

Ekzeme - brennend

Starker Juckreiz am ganzen Körper, heiße Kopfhaut mit Jucken, besonders nachts, durch kratzen Wunden und Brennen Schlechter durch Wasser, besonders stärkeres Brennen Sulfur D 12 zweimal täglich zwei Globuli bis zum Abheilen

Ohnmacht - Schwäche

Schwäche am Morgen, Schwindelgefühl am Vormittag Sulfur D200 zwei Tage je zwei Globuli, dann f ünf Tage lang Sulfur D 30 je zwei Globuli

Durchfall - am frühen Morgen

Durchfall chronisch und übelriechend, dazu übelriechende Blähungen. Durchfall und Verstopfung wechseln sich ab. After schmerzt und brennt. Besonders bewährt bei Durchfällen durch Antibiotika Sulfur D12 zweimal täglich

Verstopfung

Harter Stuhl. Abwechselnd Verstopfung mit Durchfall. Brennender, juckender After. Schmerzhafter Stuhlgang durch Risse am After. Hält Stuhl wegen Schmerzen zurück. Sulfur

Rheuma - Entzündungen

In den Füßen beginnende Beschwerden, die sich in den Körper ausbreiten, Glieder zucken im Schlaf Schlechter nachts im Bett Sulfur D 12 zweimal täglich bis eine Besserung eintritt zwei Globuli

Jugendliche - Menstruation verspätet

Periode zu spät, kurz, spärlich, schwierig, dick, schwarz, wundmachend, plötzlich aussetzend, unregelmäßig, vor der Periode Kopfschmerzen, sehr vergesslich, immer sehr beschäftigt, gereizt, depressiv, schwach Besser durch Liegen auf der rechten Seite, trockenes, warmes Wetter Schlechter durch Ruhe, Stehen, Bettwärme, Waschen, Baden, am Morgen, vormittags (11 Uhr), in der Nacht, Alkohol, periodisch Sulfur D 6 eine Tablette oder drei Globuli dreimal täglich

Akne - große eitrige Pickel

Rand dunkelrot Sulfur iodatum D12 dreimal täglich bis eine nachhaltige Besserung eintritt

Frauen - Wechseljahre - Hitzewallung

Brennende Handflächen und Fußsohlen im Bett, Füße werden unter der Bettdecke hervorgestreckt, trockene, schnell juckende Haut, klopfende Kopfschmerzen, schlechter durch Bücken, mag kein Waschen und Baden, Frau kräftig gebaut, mager, hellgelbe Hautfarbe, reizbar, depressiv, unordentlich, depressiv, mag kein Milch, Fleisch, will gewürzten Speisen Besser durch trockenes, warmes Wetter, durch auf der rechten Seite liegen schlechter durch Bettwärme, durch Wärme, durch Ruhe, beim Stehen, durch Waschen, durch Baden, am Vormittag um 11 Uhr, in der Nacht, durch alkoholische Reizmittel Sulfur D 12 eine Tablette oder drei Globuli zweimal täglich oder bei Bedarf

Nasenentzündung - Nasenflügel

Eine schmerzhafte Entzündung der Nasenflügel oder der Schleimhaut Sulfur D 30 täglich zwei Globuli bis zum Abklingen

Brennende Hände - schwitzend

Schwitzende heiße Hände Schlechter in der Nacht Sulfur D 6 zweimal täglich eine Tablette bis eine nachhaltige Besserung eintritt

Ausschlag – Ekzem – Vorwiegend trocken

Hautausschlag ist trocken, schuppig, rauh, brennend und sehr juckend. Patient kratzt, bis es blutet. Schlechter durch Wärme, durch Kratzen, durch Wolle Besonders bewährt bei trockenen Ekzemen, Neurodermitis und Schuppenflechte Sulfur D12 Einmal täglich

Verstopfung - brennende Schmerzen

Stuhl hart, schwarz und schlecht riechend, After gereizt, mag nicht auf Klo wegen der Schmerzen Sulfur D 12 dreimal täglich zwei Globuli bis eine Besserung eintritt

Quelle:http://www.homoeopathie-homoeopathisch.de/homoeopathische-mittel/